springstylealong

Moin!

Nach einem arktisch kalten – und hoffentlich letzten – Winterwochenende geht heute nicht nur der Spring Style-Along los, sondern auch die Temperatur massiv nach oben. Ich musste sogar meinen Kuschel-Sapporo Coat ausziehen auf dem Weg zum Zug heute Mittag.

bluemchenimsueden

Also vertrauen wir mal auf die Stärke der Sonne und konzentrieren uns in der nächsten Zeit auf wunderbare Frühlings- und Sommerkleidung.

Für alle, die zum ersten Mal über den Spring Style-Along stolpern, noch mal in kurzen Worten, worum es geht: Anders als beim regulären Sew-Along, wo wir uns darauf konzentrieren, zu einem Thema oder einer Gelegenheit Neues zu nähen, geht’s beim Style -Along vor allem darum, die eigene Garderobe neu zu beleben. Dazu kann etwas genäht werden, aber zunächst mal geht’s darum einen frischen Blick auf Vorhandenes zu werfen und neu zu kombinieren. Manchmal fehlt nur ein Teil, um Ungetragenes zu reaktivieren. Manchmal hängt da so viel im Kleiderschrank, dass frau den Wald vor Bäumen nicht sieht.

Der Spring Style-Along soll für Klarheit sorgen und Lust aufs Ausprobieren machen.

Da ich ja bekanntermaßen selbst nicht immer die zuverlässigste mit dem Zeitplan bin, habe ich bei der Zeitplanung diesmal eher in Wochen als in Stichtagen gedacht. Immer ab dem genannten Montag öffnet sich für eine Woche das link-tool und Ihr könnt Eure Beiträge ganz entspannt einreihen, wenn Ihr soweit seid. Da ja so viele von uns Instagram viel intensiver nutzen als die eigenen blogs, könnt Ihr gerne auch ganz bloglos teilnehmen, indem Ihr Eure Beiträge mit dem #springstylealong hashtag versehen bei Insta postet.

Zeitplan
ab 05.03.2018 – Bestandsaufnahme

Was liebt Ihr heiß und innig? Was ist da und schlummert vielleicht? Was ist da und belastet? Was erfordert Euer Leben? Was habt Ihr in den nächsten Monaten vor? Kurz: Was braucht Ihr?

ab 12.03.2018 – Wunschkonzert

Wovon träumt Ihr? Was wollt Ihr?Was macht die Knie weich? Nach welchen Farben, Materialien und Schnitten gelüstet es Euch? Wie wollt Ihr Euch in Euren Kleidern fühlen?

ab 19.03.2018 – Style Concept

Was ist der rote Faden in Eurer Frühlings- und Sommergarderobe? Was gehört dazu und was gehört nicht dazu? Wie pasen alle kleinen Puzzlesteine zusammen?

ab 26.03.2018 – Plan

Welche Teile wollt Ihr nähen? Was braucht Ihr dazu? Bis wann sollen sie fertig sein? Welche Investitionen sind noch zu tätigen?

ab 16.04.2018 – Fix it!

Anpassungsdramen? Materialärger? Unsicherheiten aller Art? Die großen und kleinen Stolpersteine auf dem Weg zum Selbstgemachten lösen sich bei diesem Termin hoffentlich in Luft auf.

ab 23.04.2018 – Die Sahne auf der Kirsche

Schuhe, Strümpfe, Ohrringe, neuer Lippenstift. Das genähte Kleidungsstück allein macht noch kein Outfit. Und um die fehlenden Zutaten geht es an diesem Termin. Hier darf gespielt und wild experimentiert werden.

ab 07.05.2018 – Mix it!

Paarungsunwillige Einzelteile bekommen heute Gesellschaft. Zwillingspärchen werden auseinander gerissen. Kurz: Wir widmen einen ganzen Termin ausschließlich dem Kombinieren und Zusammenstellen von Kleidungsstücken.

21.05.2018 – Defilée

Tada! Korkenknallen und digitaler Laufsteg. Wir zeigen stolz unsere fertigen Werke und genießen den Frühling.

 

Meine Bestandsaufnahme sieht so aus:

Heißgeliebt und viel getragen:

-meine Culottes (im Moment sind beide zu eng)

-ein über zehn Jahre altes Kaufkleid (passt gerade auch nicht gut)

-mein Jeansrock

-mein Strickrock mit einem Fledermausärmelshirt

-Fledermausärmelshirts

-Raglan-T-Shirts von Decathlon

– einige recht alte bzw. abgenutzte Jerseykleider

-der Veste Pavot Himmelfahrtssommermantel von vor how many jears exactly?

-die graue Jacke als Blazer-Ersatz, Jacken-Ersatz, Strickjacken-Ersatz (letztlich braucht jetzt das Futter Ersatz)

Vorhanden:

-neue Schuhe plus 2 Paar Schuhe aus dem Vorjahr

-jede Menge Stoff

-3 gekaufte Sommerhosen, die eher unbequem sind

-selbstgenähte Langarm-Shirts, die ich nicht trage

-ein selbstgenähtes Kleid aus wunderbarem Leinen, das viel zu groß ist

Fehlt:

-leichte Strickpullis (ziehe ich nämlich viel lieber an als Shirts)

-Oberteile (außer Pullis) in jeglicher Wärme- und Stilabstufung

-bequeme, passende Hosen

-Röcke, die nicht rutschen

-Alltagskleider

-Badeanzug

-stadttaugliche Paddelkleidung (für Venedig)

-Zeit

-Energie

Was steht an:

-Alltag, Alltag und Alltag

-eine Woche Paddelurlaub in und um Venedig

-vermutl. ein bisschen Badeurlaub in der Normandie

-eine ordentliche, praktische Tasche für die Arbeit

Zu viel:

Im Kleiderschrank hängen zu viele Sachen, die gerade nicht tragbar sind: entweder zu klein oder zu groß. Außerdem habe ich definitiv mehr Anlasskleider als Anlässe und mehr Alltag als alltagstaugliche Kleider. Zu viel Stoff. Definitiv. Für den Spring Style Along wird NICHTS Neues gekauft. Ich habe da eine Kiste mit Stoffen vor dem übervollen Schrank stehen und die muss leer werden.

Immer wieder zu viele Pläne. Zu viele Ideen. Und dann zu wenig Zeit und im Moment auch zu wenig Energie um die alle umzusetzen.

Zu viel “Immer das Gleiche”. Ich denke halt morgens beim Anziehen nicht sehr gerne noch mal über meine Kleidung nach. Da will ich was nehmen, anziehen und los. Und so ziehe ich sehr, sehr oft die ewig gleichen Kombis an. Was mich dann langweilt und unzufrieden macht. Da muss sich mal eine neue Routine einschleifen. Ich weiß nur noch nicht wie.

So viel von hier. Wie sieht’s bei Euch aus? Was ergibt Eure Bestandsaufnahme?