brotundbutter

Mein #brotundbutter-Leitmotiv scheint zu sein: Immer gerade zu wenig Stoff für die geplanten Projekte zu haben. Erst kamen die Pullover nicht hin, nun ist es der Stoff fürs „gemütliche, aber stylishe Office-Kleid“. Außerdem dachte mein inneres Blondchen ja: Bei so viel stretchigen Stoffen, dürfte Passform ja nicht das Riesenthema werden. JO!

Geplant waren

2 lange Pullis mit Schalkragen.

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(Tragefotos heute vom Kamerakind, das mit Bindehautentzündung und einsetzendem Lagerkoller zuhause ist.)

Check! Sogar drei. Wobei ich das Probemodell wohl noch ein paar Monate in den Schrank legen kann, bis ich da rein passe. Die beiden „richtigen“ sind schon im Gebrauch.

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Genäht habe ich Sylt von der Schnittquelle. Mal ab von den nervigen Anpassungen, die auch hier notwendig waren – dazu gleich mehr – näht der Pulli sich wirklich gut. Handwerklich ordentlich gemachter, schön designter Schnitt für Pullis. Genau eine kniffelige Stelle beim Annähen des Kragens. Den zweiten Pulli hab ich in 1h20min genäht und dabei hab ich die Seitennäte erst noch einmal auf der Maschine mit großem Stich genäht, um hinsichtlich der Weite sicher zu gehen, bevor ich sie über die Overlock gezogen habe.

Also: große Schnittempfehlung. Ich habe anders als in der Anleitung empfohlen keinen Walk verarbeitet, sondern einmal einen sehr festen Synthetikjersey aus den 70ern, ein mal ein himmlisch weiches Wollgemisch und einmal eine Schurwolle-Kunstfasermischung. Ein bißchen Stand sollte der Stoff haben, sonst fällt der Kragen etwas in sich zusammen. Und da die linke Seite zu sehen ist, sollte es ein Stoff mit schöner Innenseite sein.

Insgesamt bin ich nachhaltig angefixt vom Strickstoffe nähen. Ich trage ja lieber Stricksachen als T-Shirts, deshalb bin ich ganz entzückt, dass meine Overlock die verschiedenen Strickstoffe entspannt bewältigt hat.

Ich habe den Schnitt in 44 bestellt, weil ich ja um mein Schultern-zu-Schmal-Problem weiß. Ich musste trotzdem noch massig was an den Schultern wegnehmen. Beim grauen hat es mich durch den weichen Fall des Stoffs nicht so gestört, dass die Schulternaht nicht wirklich auf der Schulterspitze sitzt. Auch das das zu viel Stoff zwischen Brust und Armloch ist, vertanzt sich beim grauen irgendwie. Der blaugemusterte stoff ist wesentlich fester. Da hab ich nachträglich noch mal was an der Schulter weggenommen, zusätzlich zu dem, was ich schon im Schnitt geändert hatte und habe dann noch einen Abnäher eingefügt. Dadurch wurde das Armloch natürlich enger. Ich hab’s dann etwas tiefer angesetzt. Bei der nächsten Version im kommenden Winter werde ich noch etwas weiter runter gehen. denn es könnte etwas mehr Spiel haben.

2 kurze Pullis

1 fertig. Mit endlosen Anpassungen, wie hier beschrieben. Bis jetzt kann ich mich nicht aufraffen, noch mal nach dem – nun geänderten – Schnitt zu nähen, hab aber auch keine Lust auf neuen Schnitt und neue Dramen. Ende offen.

Herzköniginnen-Jacke.

Bingo. Fertig und geliebt.

Hosen.

Ich habe meine ehemalige Lieblings-Cordhose aufgetrennt und den Schnitt abgenommen. Vorm Auftrennen hatte ich sie noch mal anprobiert. Bis zum Po passt sie auch immer noch. die Beinweite gefällt mir eigentlich gut so, wie sie ist. Trotzdem brauche ich von Taille bis Po mehr Weite. Also habe ich beide Hosenbeine im Schnitt gespalten udn Mehrweite eingefügt. Das Ergebnis ist so semi. Die Probehose passt, aber unterm Po und in den Beinen ist mir jetzt zu viel Weite. Nach Konsultationen im Nähkränzchen werde ich noch eine zweite Schnittveränderung machen und dann schauen wir mal, wie die ausgeht.

T-Shirts:

Fehlen noch ganz.

Strick- bzw. Jerseykleider:

Entweder muss ich mcih für einen anderen Schnitt oder einen anderen Stoff entscheiden. Gnumpf.

Insgesamt bin ich mit den schon entstandenen Stücken sehr zufrieden, denn sie haben ihren Weg in die Alltagsgarderobe schon gefunden.

Dann bin ich nun mal gespannt, wie die anderen Teilnehmerinnen mit ihren Plänen voran gekommen sind. Kommt Ihr mit gucken?