Kleines Experiment.

Schließt einen Moment die Augen und stellt Euch einen völlig leeren Kleiderschrank vor. Stellt Euch vor, das wäre Euer Kleiderschrank und Ihr könntet noch mal ganz von vorne anfangen, Eure Garderobe zusammen zu stellen. Zeit und Geld spielen gerade keine Rolle.

Welches Kleidungsstück würdet Ihr als erstes in den leeren Kleiderschrank hineinnähen? Seht es Euch genau an, dieses Kleidungsstück. Was ist es? Woraus ist es? Was macht es aus?

Habt Ihr Euch satt gesehen? Dann dürft Ihr die Augen wieder aufmachen. Warum habt Ihr Euch gerade für dieses Kleidungsstück entschieden?

Welche Vorstellung von Euch selbst ist darin eingearbeitet? Was sagt dieses Kleidungsstück über Eure ästhetischen Vorlieben, Eure Lebensrealität, Eure Ambitionen (nähtechnische und andere), Eure Wirkabsichten?

Wie schnell habt Ihr klar gesehen? Wie schwer war es, sich für ein einziges Kleidungsstück zu entscheiden? Wie konkret war Eure Vorstellung? Gibt es am Ende gar eine vielleicht weniger perfekte, weniger scharf artikulierte Version dieses Kleidungsstücks bereits in Eurem realen Kleiderschrank?

Nun kommt die Gegenprobe:

Welche Kleidungsstücke, welches “Outfit” habt Ihr in den letzten drei Wochen am häufigsten getragen? Und welches sind die Kleidungsstücke, nach denen Ihr morgens greift, wenn überhaupt keine Zeit bleibt, sich Gedanken zu machen?

Stimmen die mit Eurem “Traumkleidungsstück” überein? Sind die nah dran? Sind sie ganz weit weg?

Und warum habt Ihr diese Kleidungsstück in den letzten Wochen so oft angehabt? Weil Ihr Euch darin wohlfühlt? Weil das Wetter es gebot? Weil nichts anderes da war? Weil Wichtigeres anlag, als sich einen Kopf zu machen über Klamotten?

Zwischen unserem Ideal-Bild von unserer Garderobe und unserer Kleidungswirklichkeit klafft oft ein erheblicher Abgrund. Manchmal nähen wir uns wunderbare Stücke, die es aber nicht in unseren Alltag schaffen. Unserer “alltagstauglichen” Garderobe fehlt hingegen der Esprit, das Feuer, der Style, der das Traumkleidungsstück ausmacht.

Unser Kleiderschrank ist meist eine Ansammlung von Kleidungsstücken, mit denen frau halbwegs durch ihre Tage kommt, in der es zwar einige Kleidungsstücke gibt, die unser Herz hüpfen lassen, aber vor allem einen erschreckend großen Anteil, der nicht funktioniert und der keine Freude macht.

Enter das Style Boot Camp.

Ein e-Kurs, in dem Ihr innerhalb von knackigen 6 Wochen Euren Kleiderschrank auf Vordermann bringt und Euren ganz eigenen Style endlich so in Kleidungsstücke fasst, wie Ihr das gerne möchtet. Ohne endlose trial-and-error-Schleife.

Und das mit einfachen, aber wirkungsvollen Strategien, die Ihr immer wieder anwenden könnt, wenn sich verändernde Lebensumstände und ästhetische Umbrüche auf Euren Stil und Euren Kleiderschrank auswirken.

Konkret bekommt Ihr im Rahmen des Kurses jede Woche ein Modul bestehend aus Impuls-Essay, um Eure Kreativität anzuheizen und konkrete Aufgaben und Arbeitsschritte, um Eure Vorstellungen und Ideen auch umzusetzen.

Wir ordnen das Chaos, füllen die Lücken, finden die perfekten 5 Kleidungsstücke für Euch und bauen 12 umwerfende Outfits, die Euch vor Freude tanzen lassen. Am Ende steht eine funktionierende Grund-Garderobe und ein fundierter (Näh-) Plan, um sie zu erweitern.

Dazu gibt es jede Woche einen Check-in-Termin aller Kursteilnehmerinnen, in dem Ihr feed-back einholen könnt.

Und weil natürlich 6 Wochen nicht reichen, um große Kleiderideen in Gänze umzusetzen, gibt es über den Kurs hinaus eine Näh-Begleitung auf diesem blog.

Los geht’s am 01.01.2016 – Neues Jahr, neue Kleider. Der Kurs kostet 97 €.

Da ich mich erstmal eingroven muss auf dieses für mich neue Format der Anleitung, begrenze ich beim ersten Mal die Anzahl der Teilnehmerinnen auf 12. Das gibt mir hinreichend Gelegenheit die einzelnen Module auf die tatsächlichen Wünschen und Bedürfnisse der Teilnehmerinnen abzustimmen. Wer nur mehr beglückt von ihrer Garderobe sein möchte und nicht mehr genervt: Zickizacki auf die Kurs-Liste unten eintragen. Dann gibt’s in den nächsten Tagen alle organisatorischen Details.




Soderle. Wie bei jeder neuen Aktion habe ich jetzt wieder schwitzige Hände und muss ein paar Mal atmen, ehe ich auf “Veröffentlichen” klicken kann. Ich bin gespannt auf Eure Fragen, Anmerkungen und Kommentare. Vermutlich hab ich irgendwas Wesentliches, was ich nach monatelangem Grübeln ganz klar im Kopf habe, nicht geschrieben. Deshalb hakt bitte nach, wenn Euch irgendwas unklar ist.