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O! My! Goodness!

I’m so not cowgirl!

Was mir vorschwebte: Ne hochgeschnittenen Jeans mit nem sehr geraden Bein (Eben so wie die, die im Schrank ganz hinten liegt und nicht mehr paßt, vermutlich NIE mehr passen wird). Ein gutsitzendes, kariertes Flanellhemd (ich hänge zuhause so gerne in nem alten Hemd von meinem Mann rum). Und meine „Cowboy-Boots“. Vielleicht noch ein Bandana.

Alas: Ich hab ja nicht mal mehr ne richtige Jeans. (Ich wollte sogar eine kaufen gehen. Aber die hiesigen Kaufhäuser halten ja alle nur noch diese dünnen, lapprigen, mit extrem viel Stretch versehenen Dinger vorrätig. Das hat  mit ner Jeans nichts mehr zu tun! )

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Also hab ich einen uralten Jeansrock rausgekramt. Und die Vögelchen-Bluse, denn die „Cowgirl“-Bluse ist immer noch nicht fertig genäht. Und natürlich meine „Cowboy“-Stiefel. Und drölfzig andere Kleidungsstücke auch noch.

Das Ergebnis finde ich höchst alltagstauglich, wenn auch der Rock etwas kneift. Aber es hat nicht die Coolness, den unangestrengt lässigen look von wirklich abgetragenen Jeanssachen. Mein Ensemble ist dafür viel zu cute.

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Nicht mal bei der Musikauswahl zum Photographieren konnte ich mich auf irgendwas Western-haftes einlassen. Nach 20 dämlichen Photos mußte ich  auf All that Jazz und Nowadays aus Chicago zurückgreifen. Für clean-scrubbed, Western Cool fehlt mir die Körperlichkeit (sagte ich, daß ich mit Pferden nichts anfangen kann?), Jazzhands sind dagegen second nature. Wieder was gelernt.

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So, jetzt bin ich gespannt auf Stylings, die dem Spirit des Originals  näher kommen als meins.

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