„Was ziehst Du denn an?“

Wann immer ich jemandem vom Ball erzähle, kommt unweigerlich genau diese Frage.

„Ein selbstentworfenes, selbstgenähtes Kleid“ ist dann meist meine Antwort. Ich auch längstens einen Entwurf und zumindest das Oberteil ist schon mal drapiert, aber es gibt soooo unendlich viele Möglichkeiten ….

Kleiner Rundgang gefällig?

Da wäre zunächst mal die vielleicht unkomplizierteste Selbstnäh-Version: Ein kurzes 60s A-Line aus nem Hammerstoff oder mit einer unglaublich tollen Verzierung, so wie hier:

 

Da stehen die Chancen gut, das Kleid hinterher noch mal zu nem runden Geburtstag, einer Hochzeit oder Theaterpremiere anzuziehen.

Dann wären da die fließenden, 30s bis antik-griechisch inspirierten Drapee-Kleider, aller Längen:

Es gibt die 50s Träume mit weiten Röcken in boden-, oder waden-, oder knielang, bei denen selbst in den Illustrationen der Taft schon raschelt:

Es gäbe es die Haute Couture Träume, für deren Umsetzung man sich die nächsten Wochen frei nehmen müßte:

Es gibt die geschickten Baukasten-System-Schnitte, aus denen frau ein wunderbares Kleid zaubern kann – und dann noch eins und noch eins und noch eins:

Und es gibt natürlich die Möglichkeit, sich aus dem realen oder ideellen Herrenschrank zu bedienen und verdammt cool auszusehen:

Und wofür entscheidet Ihr Euch? Das kleine scharze? Die große Robe? Die Sharon-Stone-90s-Oscar-Variante: Bodenlanger Rock und weißes Herrenhemd?

Bin gespannt auf Eure Inspirationen.

Une wer IMMER noch keine Karten für den Ball hat: Hier gibt’s welche. Also hopp!