31.12. Silvester. Wie denn, jetzt schon?

Von Jahresend-Low kann hier nicht die Rede sein. Ich bin vielmehr noch mittendrin in der Fülle dieser festlichen Tage voll Familie und Besuch und gutem Essen und spätabendlichen Scrabble-Schlachten unter zu viel Baileys. Sogar Feuerwerk hatten wir schon. Vorschießen. Kennt Ihr nicht? Ist wie Vorsprechen am Theater nur mit Feuerwerkskörpern. Am Teich. Mit Glühwein  und Bestellzettel in der Hand. Na, so klingt’s jetzt eher wie Tupperparty.

Ihr merkt es wohl: ich mag gar nicht ans nüchtere Ende und in die grause Wirklichkeit gelangen. Ich möchte die Zeit anhalten und jeden magischen Moment noch mal und noch mal angucken. Als Kind erschien mir der Erste Weihnachtsfeiertag nicht enden zu wollen. In einem positiven Sinn: Zeit genug, sich ganz ins neue Buch fallen zu lassen und trotzdem noch die Patentante zu besuchen und bei den Großeltern Mittag zu essen und dann noch den Weihnachtsmehrteiler zu gucken. Inzwischen gehe ich Heiligabend nachts ins Bett und wache am 1.1. wieder auf. So rast die Zeit, gerade dann, wenn ich sie eigentlich in slow-mo will.

Morgen also: Neues Jahr. Wo immer Ihr gerade seid – ob Ihr 2013 schon abgeschlossen hab oder noch mittendrin seid, so wie ich: Ich wünsche Euch einen kessen Ritt nach 2014, viel Inspiration, Perspiration und Disziplin im Neuen Jahr und ein paar absolut göttlicher Klamotten – selbstgemacht, versteht sich.

Hold on tight for the ride. Wir sehen uns in Bielefeld oder an anderer Stelle.

 

Liebe Grüße

Alexandra