Channel this: ….. Mystery Ausgabe

Moin!

Heute also eine neue Ausgabe von Channel this! Für alle, die mittlerweile schon vergessen haben, was es mit Channel this denn auf sich hat, sei’s noch mal kurz erklärt:

Im Prinzip wird zu Beginn eines Monats hier ein Stylepate / eine Stylepatin vorgestellt. Ausgehend von deren looks präsentieren die Teilnehmenden am letzten Freitag im Monat ein eigenes, alltagstaugliches Outfit. Es darf für diese Herausforderung was genäht werden, das ist aber nicht zwingend notwendig. Denn: Ziel dieser Style-Challenge ist es, den Inhalt des eigenen Kleiderschranks noch mal mit neuen Augen zu sehen und neue Kombinationspartner zu entdecken.

So.

Diesmal läuft es aber ein bißchen anders: für den Mai hatte ich Euch gebeten, Euch die Stylepaten selbst auszusuchen … und wir versuchen zu erraten, wen Ihr channelt.

Ich fang dann mal an.

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Aufgepaßt jetzt. Zugegeben, eine überhaupt nicht typische Pose für mein heutiges Style-Icon.

 

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Meistens hat sie nämlich alle Hände voll, die männlichen Anwalts-Egos in ihrer Kanzlei zu bändigen.

 

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Besonders die Herren Litt und Specter machen ihr gerne das Leben schwer. Weshalb sie auch selten lächelt.

 

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Na, Serien-Junkies? Wer ist es?

 

 

 

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Right …. Jessica Pearson, die einzige Name-Partnerin, deren Name im Laufe der vergangenen Staffeln von SUITS nicht irgendwann von der Wand mit dem Firmennamen verschwand.

Sie ist sicher nicht die sympathischste Frauenfigur der Serie, aber ihr Executive Style ist ganz nach meinem Geschmack. Sie bevorzugt weiche Stoffe, Drapierungen, interessante Ausschnittlösungen – in anderen Worten: sie sieht definitiv nicht aus wie einer von den Jungs. Ihre Looks sind feminin, aber nicht verspielt. Und: sie läuft auch nicht als schwer entschäftbare Sexbombe durch die Show, wie die anderen beiden weiblichen Hauptrollen. Intelligentes Power dressing, finde ich.

Mein Kleid ist selbstgenäht. Nach einem Donna Karan Vogue Schnitt, der auf der Packung genauso aussieht, wie das rote Kleid, das Jessica Pearson auf obenstehendem Still trägt. Und das war auch die Motivation, es zu nähen. Warum das an mir nicht so ausschaut? Ich weiß es nicht. Die Falten fallen leider gar nicht so, wei ich mir das vorgestellt hatte. An vielen Stellen ist das Kleid zu weit. Da aber die Schnittteile alle vollkommen irrwitzige Formen haben, und ich unter Zeitdruck (kurz vorm Projektabschluß im Februar: Anlaßkleid-Alarm) das Kleid blind nach Anleitung runter genäht habe, war kein Spielraum für Anpassungen.

Mittlerweile besitze ich 2 BHs deren Träger kaum auffallen, so daß ich das Kleid häufiger anhabe – und mich jedes Mal erhabener fühle. Bequem ist es noch dazu, weil aus Jersey. Ich bin versucht, noch einsen von den Donna Karan Schnitten von Vogue auszuprobieren.

Bei Angie und Hillary mach ich mich manchmal über diese Hosenanzüge in Knallfarben lustig. Trotzdem mag ich royalblau komplett an mir sehr gerne. Ist halt schon ne Ansage …

 

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Dann hab ich noch eine Runde Portrait-Aufnahmen gemacht, weil ich euch mein Lisa Eldridge-inspiriertes “Modern Glam” make-up vorführen wollte. Hat nicht geklappt. Ich hätte eher schüchtern zu Boden schauen müssen, als Euch anstrahlen. Sei’s drum.

So, und nun weiter in der Runde. Wer ist wer?

 

 

 

 

Spring Style-Along: Being on the Needle II

Die Ziellinie kommt in Sicht – und ich hab noch mächtig was zu tun.

Eigentlich wollte ich über Himmelfahrt in Frankreich sein. Es kam leider anders. Die Zeit, die sich da plötzlich auftat, wurde erstmal genutzt, den überfälligen Hausputz nachzuholen. Dann habe ich mir einen Blusenschnitt konstruiert, von dem ich arg begeistert bin. Da werde ich sicher noch weitere Exemplare nähen … ich hab da schon so drölfzig Ideen für.

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bluse selbst konstruieren

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Damit hätte ich jetzt an der Oberteilfront vier neue Sachen genäht. Yeah.

Die langärmeligen Wasserfallshirts wurden schon viel getragen, sie fügen sich gut in meine Garderobe ein. Für das kurzärmelige war noch kein Wetter! (Was ich anprangere!)

Zeit also, sich endlich den Röcken und Hosen zuzuwenden.

Was ich bis zum Finale auf alle Fälle noch schaffen will:

Endlich den Bleistiftrock mit Zipper fertig nähen, sowie meinen Blümchen-Tellerrock säumen.

Einen Hosenrock, eine Bermuda oder eine Shorts nähen. Ich bin da immer noch sehr unentschieden.

Ich finde diese weiten Culottes sehr, sehr schön. Aber ich befürchte, mich machen sie breiter als ich assehen möchte. Kann natürlich sein, daß ich mich einfach zu sehr an die sehr schmalen Hosenbeine meiner Skinnies gewöhnt habe.

Bermudas hingegen hab ich schon immer gerne getragen (was soll ich sagen: 80s flash-back). Ich denke an eine schmale, mit Aufschlag, die ich anstelle eines Bleistiftrocks anziehen kann.

Und dann finde ich diese kurzen, weiten Shorts mit Falten hinreißend, aber will ich der Welt wirklich meine Oberschenkel zeigen?

Ich befürchte, daß läuft auf drei Probeteile hinaus. Und ich kann mich nicht entscheiden, womit ich anfangen soll. Vorschläge?

 

 

 

Spring Style-Along: Being on the Needle 1

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Moin und welcome back zum Spring Style-Along.

Jo, ich bin auch wieder da. Letzten Sonntag habe ich geschwänzt: Partynachwirkungen und so. Auch sonst hab ich seit dem vorletzten Treffen nichts mehr genäht. Mein Zähler steht somit bei 3 Oberteilen. Und dabei ist heute schon das 5. Treffen.

Allerdings verschaffen diese drei Teile meiner ewig oberteilmangelgeplagten Garderobe schon eine gewisse Erleichterung.

Wie sieht’s bei Euch aus? Ihr näht hoffentlich sehr fleißig. Hab die wirklich schwierigen Teile vielleicht sogar schon fertig? Sitzen die Probeteile? Oder machen euch Schnittanpassungen, flutschige Sommerstoffe und sonstige Missgeschicke das Leben schwer? Läuft die Zeit davon? Dann fühlt Euch hiermit offiziell in den Allerwertesten getreten. (Drill Instructor-Modus wieder aus.)

Wo kneift’s? Wo braucht Ihr feed-back oder Hilfe? Wer kann schon ordentlich angeben mit fertigen Traumteilen?

Ich habe mein schon gezeigtes, petrolfarbenes Shirt noch mal ohne die Raffung an der Seite und in etwas kürzerer Länge genäht. Aus dem gleichen Jersey. Und dann ein weiteres ganz ohne Ärmel, aus dem blau-weiß gemusterten Jersey links am Bildrand.

Spring Style-along ausgewählte Stoffe

Und weil ich den Schnitt jetzt doch angepaßt habe, werde ich den violetten Jersey einfach in ein Wasserfall-Kleid verwandeln. Jetzt weiß ich schließlich, wie der Schnitt zu nähen ist.

Diese Woche bleiben mir allerdings nur zwei Abende, weil ich am Mittwoch schon wieder losfahre nach Frankreich. (Jaaaa, ich weiß, kein Grund für Mitleid.) Einen neuen Mantel habe ich bis dahin nicht. Aber ich würde sehr gerne wenigstens den Brokatrock nähen. Drückt mir die Daumen, daß nichts dazwischen kommt.

So, over to you. Was geht? Was geht nicht? Ehe Ihr Nervteile in Brand setzt, erklärt uns das Problem. Vermutlich finden wir gemeinsam eine Lösung. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie’s bei Euch so läuft.