Channel this: The King of Cool

Ich dachte, wir bräuchten vielleicht etwas Abkühlung, darum einen extrem coolen Stylepaten für diesen Monat:

Steve McQueen!  — Yeah, baby.

 

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Seitdem ich mit vierzehn oder so mal sehr spät freitags abends in Bullitt reingezappt bin, bin ich ein Steve McQueen Fangirl. I mean, what’s not to like? Ein Kerl, der in einem maßgeschneiderten dreiteiligen Anzug genauso lässig und unbeeindruckt von der eigenen Klamotte daher kommt, wie in einer schlammverspritzten Jeans und durchgeschwitztem T-Shirt? Der den Eindruck erweckt, es wäre eigentlich vollkommen egal, was er trüge, er würde jedem Kleidungsstück seine Persönlichkeit aufdrücken. Cooler geht’s nicht, finde ich.

 

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Abseits des Sets scheint Steve McQueens Garderobe aus den Klassikern amerikanischer Casual-Klamotten bestanden zu haben: Jeans, Chino, T-Shirts, Polohemden, Buttondown, Sweatshirts, Harrington Jacket, Desert Boots, Canvas Shoes. Reduzierte Palette. Alles immer körperbetont. Müßte hinzukriegen sein – aber hier macht wohl eher die innere Haltung den Style als umgekehrt.

 

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Die wichtigsten Accessoires: Die richtige Sonnebrille, coole Karre oder cooles Bike.

 

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So. Unser gemeinsames Date mit Steve McQueen ist am 31.07.2015. Ich bin wie immer sehr gespannt.

Für alle Roisin Murphy-Fans: Dran bleiben. Nächsten Monat gibt es eine Musik-Challenge. 😉

 

Spring Style-Along: FINALE!

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Wie, schon vorbei?

Tsss.

Euch allen erstmal herzlichen Glückwunsch und DANKE, daß Ihr dabei wart. Mir hat der #ssa sehr viel Spaß gemacht, vor allem, weil es so unterschiedliche Ansätze verfolgt worden sind. Ich hab mich gestern Abend sehr gefreut zu lesen, daß unsere Aktion Euch den Anschubser gegeben hat, überEure selbstgemachte Garderobe noch mal anders nachzudenken.

Ich bin nicht ganz so weit gekommen, wie ich kommen wollte. Wer mich kennt, wird sich nicht wundern.

Genäht habe ich:

3 Wasserfall-Shirts nach dem Dodokleid-Schnitt. Allerdings hab ich nach dem ersten die Drapierungen an den Seiten rausgenommen. Bei mir sind die nämlich überhaupt nicht vorteilhaft. Dann habe ich mit Länge und Ärmeln experimentiert. Am überzeugendsten finde ich das ärmellose Top in blau-weiß-gemustertem Jersey. Ich denke, ich suche noch mal gezielt nach einem so beschaffenen Jersey und nähe es in der Form noch einmal.

2,5 selbst entworfene Blusen. Pfingsten wollte ich endlich meinen Brokatrock nähen. Aber dann stand ich irgendwie vor meiner Püppi und wollte nur mal gucken, wie dieser Ausschnitt plus Kragen gehen könnte, den ich in einem Lena Hoschek Look-Book erspäht hatte. Ehe ich mich versah, waren die Pfingsttage rum und ich hatte einen brauchbaren Prototypen. Woraufhin die mittlerweise Ascension getaufte Bluse beim Nähkränzchen gleich 2 mal zugeschnitten wurde. 1x in dem Lena Hoschek Vögelchen-Stoff, den vermutlich nur ich in blau habe (und nein, der ist nicht aus dem Fahion for Designers shop, auch wenn er von Devetex ist. Ich hab ihn vor 2 Jahren in Paris gekauft.). Einmal in pflaumenfarbener Stretchseide. Letztere hat mich gestern in den Wahnsinn getrieben – und ich weiß eeeeecht nicht, ob ich Lust hab, das dämliche Ding fertig zu nähen. Ich hab mir solche Mühe gegeben (schließlich war das ein richtig teurer Stoff), französische Nähte und hast Du nicht gesehen, aber der Kragen wollte schlicht nicht. Außerdem ist die Seide für den Schnitt zu schlabberig. Na ja, wieder was gelernt.

Das habe ich nicht geschafft: Auf der Püppi steckt eine neues Blusenvorderteil, das hoffentlich das Oberteil-Problem für die weiten Röcke löst. Der Blümchen-Tellerrock braucht immer noch Reißer und Bund. Ich hoffe, ich schaffe das heute Abend. Der Brokatrock ist zugeschnitten und harrt darauf, endlich genäht zu werden. Für das Kleid ist immerhin schon ein Schnitt (ein komplizierter natürlich) kopiert und gradiert. … Aber es sind ja auch noch 75 Tage bis zum Urlaub. Da geht noch was.

Alles in allem bringen mir die Oberteile aber gewaltig was, weil selbige nämlich wirklich Mangelware in meinem Kleiderschrank sind. Hiermit also Bühne frei für die Kombinationsfotos.

 

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Orginal-Outfit von heute Morgen. Der Rock ist vintage 80s, von der Dorfschneiderin. Das Shirt ist das petrolfarbene ohne Drapierungen. Das mit hab ich hier schon gezeigt. – Ein Outfit aus der: too early to care-Ecke. Hauptsache eben was angezogen, weil die Zeit drängt.

 

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Wasserfall-Top mit 40s Tea Skirt. Der Jersey ist wohl aus den 70ern und ziemlich fest. Eine Stoffspende. Merke: Den Ausschnitt besser legen. Von allein fällt er eher nicht charmant. Luftig, locker. Wohlfühl-Outfit.

 

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Von der Seite sieht’s nicht ganz so wallawalla aus.

 

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Mit Lieblingshose und exaltierten Schuhen mutiert das simple Top zum Party-Outfit.

 

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Die Hose liebe ich über alles, wie gut, daß ich da noch ein wunderbares neues Oberteil für habe:

 

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Ascension, Version 2. Und mit der bin ich sehr zufrieden.

 

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Ascension, Version 1. Tragbares Probeteil.

 

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Natürlich hätte ich gerne mehr genäht. Leider war meine Nähzeit knapper als erhofft. Die Konzentration auf die fehlenden Oberteile hat neue Auswahl gebracht, was das Anziehen morgens und das Wäschemanagement insgesamt deutlich erleichtert. Ein weiterer Rock hätte das nicht gekonnt. Röcke habe ich nämlich zur Genüge.

Bei den Oberteilen sieht man deutlich: Am besten schauen solche aus, die das Dekolltée betonen und eine Empiretaille haben. Insofern sind die drei Shirts nicht wirklich ideal. Zu Hosen und schmalen Röcken passen sollte Blusen auch ganz wunderbar. Allerdings habe ich mittlerweile mindestens so viele weite wie schmale Röcke und dazu braucht’s wirklich taillenkurze Oberteile. Ich hoffe, meine schon drapierte Idee taugt da was.

Was ich beim Sachen rauslegen fürs Fotografieren heute erst gemerkt habe: wie viele coole Schuhe ich mittlerweile wieder habe. Klar, meistens ziehe ich die Lackschnürer und die superbequemen goldenen Keil-Espandrilles an, aber der Schuhschrank ist bei weitem nicht mehr so leer wie vor drei Jahren. Wie schön.

Hab ich jetzt mein Kollektions-Motto French Chic with a colourful twist umgesetzt?  In letzter Konsequenz wohl nicht, aber ich komme mir in einem Gutteil meiner neuen Kombinationen sehr schick und Deauville-würdig vor. Und das ist wohl die Hauptsache.

 

 

Spring Style-Along 2015: Get a style code!

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Einen wunderschönen guten Morgen!

Passend zu den ersten richtig warmen Tagen geht es heute endlich los! Unser erster Spring Style-Along, ever. TUSCH!

Marja & ich freuen uns riesig, daß Ihr dabei seid. Wir hoffen auf viel Spaß, gegenseitige Inspiration und regen Austausch.

Okay: Let’s get stylin’!

Was ist heute die Aufgabe?

Ziel des heutigen Treffens ist es, sich darüber klar zu werden, was Ihr mit Eurem Style-Along erreichen wollt. Ist es das komplette Hochzeitsgast-Outfit? Inklusive Kleid, Schuhe, Tasche, Schmuck und dem Blazer, der das Kleid bürotauglich machen kann? Wollt Ihr endlich mal die 3 gehüteten Stoffschätze in Tragbares verwandeln? Soll es die Urlaubsgarderobe werden? Oder müßt Ihr eigentlich nur 3 Ufos fertig machen und alle Klamottenprobleme sind endgültig gelöst?

Was ist Eure Absicht?

Am Ende des Style-Alongs soll ja ein wie auch immer geartetes Ensemble von Teilen stehen, die sich gut kombinieren lassen. Was könnte der verbindende Faktor sein? Was ist die verbindende Inspiration hinter den Teilen, die Ihr nähen, stricken, löten, knoten, aussuchen wollt?

Eine Farbe? Stoffe? Ein bestimmter Stil? Ein Musikstück? Welche „Vision“ soll eure Auswahl bestimmen?

Mein Style Code für den Style-Along ist französischer Chic. Ich fahre im Mai und im Spätsommer nach Frankreich. Wann immer ich dahin fahre, überkommt mich vorher das Gefühl, nichts, aber auch gar nichts zum Anziehen zu haben, was nicht nach „touriste“ aussieht. Das möchte ich gerne ändern.

Meine Vision ist ein Set von raffinierten Basics, die sich unangestrengt und trotzdem sehr angezogen unter einander kombinieren lassen. Allerdings werde ich vom eher neutralen Farbspektrum des French Chics ein wenig abweichen. Ich halte nun mal Stahlblau und Fuchsia für neutrale Farben.

Wenn Ihr eine Vorstellung von dem habt, was Ihr erreichen wollt und wie das aussehen soll, dann versucht herauszufiltern, was die zentralen Elemente Eures beabsichtigten Styles sind. Sind es Kleidungsstücke / Asseccoires, die Ihr schon habt? Sind es große Nähvorhaben? Welches sind dementsprechend die kleineren Teile, die Euren Style abrunden oder gar erst ausmachen?

Trench und andere Essentials

Bleistiftrock und lässige Bluse

Bleistiftrock und lässige Bluse

Verspieltes Kleid und Lederjacke

Streifenshirt

Verspieltes Kleid

Coole Kleider, Lederjacke, Boots

 

Ich habe mich für die etwas rockigere Variante des French Chics entschieden. Insofern wird eins meiner zentralen Elemente eine Lederjacke sein und kein Blazer oder eine Kastenjacke.

Ich hätte auch gerne noch einen Trenchcoat, aber bei meinem Nähtempo bekomme ich den im Style-Along wohl nicht fertig.

Die schmalen Hosen, die aus meiner Sicht mit dazu gehören, habe ich schon im Schrank. Yeah! Ebenso einige Shirts, leichte Pullis und 2 Strickjacken, die dazu passen.

Auf die to-sew-Liste kommen desweiteren eine lässige Seidenbluse, ein Streifenshirt und ein kurzer Bleistiftrock.

Im weiteren Verlauf des Sommers würde ich gerne noch eine Seidenbluse nähen und zwei Kleider. Ein verspieltes und ein sehr erwachsenes.

Trotz Sattlernähmaschine im Keller meines Schwiegervaters kann ich meine Schuhe (noch) nicht selbst machen, weshalb ich ein Paar Schnürschuhe oder Chelsea Boots und ein paar schöne Sandalen wohl kaufen werde.

Und damit seid Ihr dran! Was ist Euer Spring Style Code? Was habt Ihr vor? Wo können wir mit feed-back unterstützen?

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Nächste Woche sehen wir uns bei Marja und das hier ist der große Plan:

19.04. – Marja: Style code, check!

Ich habe mich auf ein Thema festgelegt und suche nun aus, was ich nähen könnte. Im Kleiderschrank habe ich schicke Klamottkis gefunden, die ich ergänzen möchte. In dieser kleinen Boutique habe ich ein tolles Kleid gesehen – meine Top-Inspirationsquelle! Ich habe alle Pläne verworfen und schaue doch noch mal bei den anderen.

26.04. – Alex: On the verge of sewing

Der Zuschnitt ist gemacht, bald kann es losgehen. Ich habe schon eine kleine Garderobe aus geliebten Stücken zusammengestellt. Die ersten Stücke sind gefunden, jetzt schnell das Hauptthema!

3.05. – Marja: It’s all about glitter – die Accessoires!

Eine Elster hat immer einen passenden Ring parat – mein Schmuck zum Outfit. Nach dem Zuschnitt kann ich noch eine Stola aus den Resten nähen. Während ich die ersten einfachen Nähte gemacht habe, überlege ich, was ich Passendes kombinieren könnte. Sie stand lange bei Muttern – aber diese Tasche passt perfekt zu meinem Spring Style!

10.05. – Alex: Being on the needle I

Das Nähen geht in die intensive Phase. Ich habe schon zwei Kleider genäht, jetzt kommen noch die Shorts und Oberteile. Ich stehe vor einem technischen Problem und brauche Hilfe!

17.05. – Marja: Being on the needle II

Ich nähere mich dem Ende des Nähens. Wo brauche ich Hilfe? Wem kann ich helfen? Kurze Rekapitulation: Was habe ich bisher geschafft und was möchte ich noch schaffen?

24.05. – Alex: Being on the needle III

Nur noch die Biesen, ich brauche nur noch die Biesen! Es ist nur ein kleines Detail, aber ich will es perfekt! Nach zwei Röcken und fünf Oberteilen geht mir langsam die Puste aus. Mit Nähen bin ich durch – nun widme ich mich noch kleineren Projekten.

7.06. – Marja: Finale

Fertig! Yeah! Präsentation und Sektempfang!