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Yeah! Heute gibt’s beim Spring Style-Along noch mal einen Termin, bei dem Ihr einfach nur nachsinnen dürft und keine Leistungsstände zeigen müsst! 😉 Sehr entspannt, non?

Heute fragen wir uns, wie wir unsere neuen Kleidungsstücke noch ein bißchen pimpen können. Wir kümmern uns um Schuhe, Schmuck, Schminke etc. Also all das, was so grob unter den Begriff STYLING fällt. Denn erst das WIE wir unsere Kleidung tragen macht aus Hose, Shirt, Heels ein Outfit.

Also: Welcher Feenglitter fehlt Euch noch? Beziehungsweise was ist Eure secret sauce, um einer schnöden Kombination den Wow-Effekt zu geben?

Ich gestehe, an den meisten Tagen müssen frisch geföhnte Haare, geputzte Zähne, so wie gewaschen und gebügelte Klamotten bei mir reichen. Von geputzten Schuhen will ich gar nicht reden, erst recht nicht von wohl ausgesuchtem, schmückendem Zierrat. An vier von sieben Morgenden bin ich froh, wenn Kind und ich rechtzeitig im Unterricht bin. Wir sind beide keine Frühaufsteher und ich brauche eher eine zweite Tasse Tee in Ruhe. Dann reicht die Zeit gerade noch für ein bißchen Lippenstift und die Schuhe und das Tuch, die ich tags zuvor schon trug.

Schade eigentlich, denn tatsächlich mag ich es ja, mich anzukleiden und fertig zu machen. Nur eben nicht morgens.

Klar, ich könnte die Morgende bekleidungstechnisch entspannen, würde ich mir meine Sachen am Abend zuvor rauslegen. Hab ich eine Weile sogar versucht. Aber ehrlich gesagt: Ich hab zu oft morgens auf meine ausgesuchten Sachen geschaut und gedacht: Nee, das bin ich heute nicht. Vorher Rauslegen scheint mir bei mir keine sinnvolle Strategie.

Mithin greife ich beim Kombinieren dann häufig auf Zusammenstellungen zurück, die ich schon getragen und in denen ich mich wohlgefühlt habe. Neue Kombinationen entstehen nur, wenn
ich tatsächlich etwas neu habe, was eher selten vorkommt,
ich mal wieder fast nichts mehr im Schrank habe, weil ich nicht zum Waschen gekommen bin und dann mit den verbleibenden Teilen irgendwas passend gemacht werden muss oder
ich Zeit habe, zu spielen.

Wie haltet Ihr das? Welches sind Eure Strategien, Kleidung und schmückendes Beiwerk zusammen zu kriegen.

Mit Hinblick auf den hoffentlich bald kommenden Sommer und mit den zwei Wochen Sommervorgeschmack in Südfrankreich, habe ich mir mal überlegt, worauf ich zur Zeit stylingmäßig große Lust habe. Ob ich das dann so umgesetzt bekomme, sei mal dahin gestellt. Relaxed glamour wäre das Motto. Das mit dem relaxed kriege ich zu 100% hin. Glamour? Not so much.

Ich fange mal mit Schuhen an, denn Schuhe sind nach Kleidungsstücken die aus meiner Sicht zweitwichtigste Komponente. Wie eine steht, so wirkt sie auch.

Zur Zeit stehe ich meistens ganz gerne mit beiden Beinen ziemlich fest auf der Erde, sprich: ich bewege mich so gut wie immer auf flachen bis mäßig hohen Absätzen. Da ist zunächst mal nichts dran verkehrt. Es ist nur manchmal ein bißchen zu bequem und uninspiriert. An dem einen oder anderen Tag hätte ich doch gerne mehr Lufthoheit, als meine 1, 64m  hergeben. Dann sind die schwarzen Pumps nicht geputzt und für die hochhackigen Sandalen ist es zu kalt. M**de.

In Frankreich hatte ich mich in die zierlichen bis extravaganten Schuhe von Mellow Yellow verliebt, aber keine Zeit, sie anzuprobieren. Gestern Abend hab ich nun welche bestellt, durchaus alle mit Absatz. Ich werde wohl auch weiterhin nicht auf 8cm Absätzen in den Unterrichtsraum im 3. Stock stöckeln, aber ich möchte neben meinen quadratisch, flach, bequemen Sommerschuhen doch noch eine etwas rasantere Alternative haben.

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Auch in Frankreich bin ich auf Grund der heftigen Sonne mal wieder auf den Hut gekommen. Ich trage  schon immer gerne Hut. Ich habe eine ganze Sammlung von Hüten. Ende der 90er bin ich sogar mal täglich mit Hut rumgelaufen, aber da war ich auch noch an der Uni und alternativ im Theater. Mittlerweile setze ich meine Schätzchen nur noch an Fest- und Feiertagen auf, oder wie jetzt im Urlaub. Das ist schade und doof, denn ich finde mich mit Hut sehr chic. Also: mehr Hut tragen! Kann ich da jemanden zu überreden? Können wir eine Selbsthilfegruppe gründen?

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Fast täglicher Bestandteil meiner Outfits sind Tücher. Nicht weil ich generell ein großer Fan davon bin, sondern weil ich schnell einen verspannten Nacken bekomme und zu Heißerkeit neige (ob Schals dagegen wirklich helfen?). Im Allgemeinen wickele ich die einmal um den Hals und das war’s dann. Aufgabe für die nächsten Tage wird aber mal sein, ein bißchen damit rumzuspielen. There must be 50 ways to knot your scarf.

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Ich gehöre zu den Zwei-Handtaschen-Frauen. Ja, die gibt es! Ich habe eine große, die mit zur Arbeit geht und in die Ordner und mein Notebook passen. Und ich habe eine kleine, die Portemonnaie, Telefon, Taschentücher und Lippenstift aufnehmen kann, für alle anderen Fälle. Jaaa, es gibt noch 3 andere Handtaschen in diesem Haus, aber benutzen tue ich die sehr, sehr selten. Da wird sich auch diesen Sommer nix dran ändern, denke ich. Meine hellgraue Arbeitstasche ist zwar weder schön, noch Statussymbol, dafür aber praktisch und belastbar. Ausgewechselt wird sie wohl erst, wenn sie den Geist aufgibt, oder ich mich verliebe. Taschenspielereien werdet Ihr hier eher nicht zu sehen bekommen.

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Womit ich aber immer meinen Spaß habe, sind Socken, Strümpfe und Strumpfhosen. Also nicht, dass ich  noch ewig Strümpfe tragen möchte. Es darf bitte ganz bald so warm sein, dass ich nix mehr außer Sohlen an den Füßen brauche. Aber bis dahin spiele ich mit Farben, Mustern, und Texturen. Ich mag gerne Strumpfhosen mit Struktur. Ich mag gern Socken mit Rauten. You can talk the gal outta the 80s, but you can’t take the 80s outta the gal, schätze ich mal. Und damit man die Strümpfe auch sieht, krempel ich schon mal die Hose hoch. Yeah, come on: Judge me! Zu Röcken finde ich allerdings gehen an meinen Beinen nur Strumpfhosen oder nüscht.

Schmuck? Zunächst mal muss ich eine herbe Beschwerde loswerden. Also nicht über Euch. Sondern gerichtet an deutsche Modeschmuckverkäufer: Leude, was is mit Euch los? Warum schafft Ihr es nicht, so schöne Sachen in die Läden zu bringen, wie die Franzosen und das zu völlig erträglichen Preisen? Was ist Euer Problem? Echt mal jetzt: Jedesmal, wenn ich in Frankreich bin, fluche ich, dass ich die Herren im Schlepp habe und also nicht in Ruhe aussuchen kann, denn die Auswahl ist so toll. Oder liegt das am Ruhrgebiet?

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In jedem Fall trauere ich dieser sensationellen großen Kette hinterher, die ich in Aix nicht gekauft hab, weil ich schon bei Sephora Geld auf den Kopf gehauen hatte und dachte: Komm, ist der zweite Tag im Urlaub. Wart mal, was noch so kommt. Vor allem kam kein ruhiges Schaufensterbummeln mehr.

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Wie Ihr vielleicht hier und da schon gesehen habt: ich steh eher auf große Schmuckstücke und eigentlich trage ich auch nur noch Ketten, Armreifen und höchst selten mal Broschen oder Ringe. Dabei mag ich es gerne entweder grafisch klar oder eher barock. Kein und romantisch kommt dagegen in meiner Schmuckschublade nicht vor. Und daran wird sich wohl auch in diesem Sommer nichts ändern. Allerdings hätte ich gern noch so was Plakativ-Maritimes. Mal schaun, wo sich das findet. Ich hab ja noch 2x Frankreich vor mir.

Make-up: Da bin und bleibe ich Minimalistin, auch wenn die Anzahl der Tiegel und Tuben wächst. Ich mag einen möglichst natürlichen und tendentiell eher matten Teint und dazu Eyeliner und kräftige Lippen. And that’s it. Ich bewundere kunstvolle Lidschattenfarbspiele, aber im 99% meiner Tage habe ich dazu keine Geduld. (Note to myself: Dann auch mal aufhören, Lidschatten zu kaufen?) Meistens mache ich mir nicht mal die Mühe, für einen ebenmäßigen Teint zu sorgen. Was die B&B Creme von L’Oréal bzw die Pink Perfect Creme von Erborian nicht schaffen, das bleibt so unregelmäßig, wie es ist. Im Frühling hab ich immer sehr viel mehr Lust auf pinken Lippenstift als im Winter und die sehr dunklen Violetttöne dürfen sich vermutlich wieder monatelang ausruhen. Dafür hab ich gerade sehr viel Lust auf farbige Eyeliner. Mal gucken, wie viel Farbe ich da wagen werde. 😉

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Was ich generell mag: Brüche! Herrenschuhe zu besonders mädchenhaften Kleidern (nicht, dass ich davon viele hätte). Grobstrick zu Wildledercreepern mit Straß. Docs zum Brokatröckchen. Daraus leitet sich schon das zweite Gestaltungsschema ab: Materialmixe! Ich mag unterschiedliche Texturen in einem Outfit.

Beides bedarf immer einiger Überlegung und damit Zeit. Zeit, die iich mir schon gerne mehr nehmen möchte in den kommenden Wochen. Denn letztlich spiele ich noch immer viel zu gerne Verkleiden, als dass ich mich morgens schlicht nur anziehen möchte. Vorrangiges Stylingziel meinerseits also: MEHR SPIELEN. Und Ihr so?

 

 

 

 

 

 

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