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Moin, da ich seit Mittwoch jeden Abend erkälrungsbedingt entkräftet um acht ins Bett gefallen bin, komme ich heute Mittag erst zum Schreiben. Entschuldigt bitte, aber eine echt fiese Halsentzündung scheint sich nicht verabschieden zu wollen. Mäh!

So, wir wollen heute aber über den Frühling und den Sommer reden und über das, was wir uns kleidungsmäßig dafür wünschen.

Letztlich kann ich beinahe genauso hinschreiben, was ich 2014 schon schrieb: Ich will mich bis zum Herbsteinbruch eigentlich dauerhaft wie in den Sommerferien fühlen.

Und was heißt das genau?

Entspannt, gut gelaunt, ausgeruht, abenteuerlustig, lässig und trotzdem noch wenigstens ein bißchen glamourös.

Ich werde dieses Jahr an der Côte bleu Urlaub machen (bald schon!) und dann noch mal eine Woche in Deauville / Trouville am Strand liegen. Und dazwischen mit Freunden in der Normandie über 25 Jahre Gemeindepartnerschaft feiern. Viel Frankreich also, in den nächsten Monaten. Und damit ist ein bißchen mehr Chic gefordert. Camping-Platz und promenaden-tauglicher Chic.

Farben:

Wie bei der Bestandsaufnahme letzte Woche dargestellt, hab ich einen Stamm von recht dunkelgrundigen Unter- und Oberteilen.

Das heißt, ich werde bei den zu fertigenden Teilen vor allem zu kräftigen Tönen greifen. Fuchsia, Koralle, Pink. Beim Schrankdurchforsten bin ich allerdings auch immer wieder an blauen Baumwollstoffen hängen geblieben. Wie der kleine Stoffprobenausschnitt zeigt.

stoffproben

Materialien:

Sommer ist Baumwollzeit bei mir. Auch wenn mich Seide ab und an in Versuchung führt, so trage ich doch am liebsten Baunwollstoffe und leichten Baumwollstrick. Von Waxprints über Chambray bis Batist liegt hier eine große Vielfalt vor. Lediglich beim Jersey und Strick bin ich nicht gut aufgestellt. Da werde ich wohl noch was kaufen müssen. Und vielleicht noch einen Leinenstoff für eine Marlenehose. Gerne einen roten.

Ich habe bei meiner ersten, rein intuitiven Auswahl fast nichts Glänzendes gezogen, außer einem ertauschten rosafarbenen Boucle mit grünem Glitterfaden drin und einem gesprengselten Satin für eine Bomberjacke. Ich muss mir noch mal die einzelnen Stoffkombis  hinlegen, ob da nicht ein bißchen mehr Oberflächenglanz hier und da sein könnte, aber es wird wohl vor allem matt.

Formen:

  1. Schmale Hose, eher längeres Oberteil, ober mit Taille (und diese mega-voluminösen Ärmel, die eine derzeit überall sieht, reizen mich auch)
  2. Weiter Rock mit schmaler Taille und dazu ein kurzes, aber weites Top. (Ich hab keine Ahnung, ob das funktioniert bei mir, aber in der neuen LMV ist so eine tolle Kombination drin, da bin ich arg versucht, die aus Waxprint nachzubauen.)
  3. kurzes, eher schmales Kleid mit weiten Ärmeln
  4. weite Hose mit engem Top
  5. Rüschen (ich bin gestern in eine Kaninchenloch namens Johanna Ortiz gefallen und seit dem kann ich gar nichts anderes mehr denken als Rüschen)

Konkrete Kleidungsstücke:

2 Strickjacken

1 Bademantel

1 Bomberjacke

1 Chaneljäckchen

1-2 Badeanzüge

1 Culottes (noch aus wärmerem Wollstoff)

1 Bermudashorts

1 Pyjamahose aus Seidenstoff

1 Marlenehose aus Leinen

(WUNSCHKONZERT, ne? Ich schätze auch, dass ich das nicht alles nähen werde.)

1 Wickelbluse mit weiten Ärmeln

1 Kleid wie dieses

traumkleid

1 Top/Rockkombi wie hier

kombi

3 Blusen wie diese hier, nach einer aufgetrennten gekauften.

03.05.

sowie ein paar T-Shirts bzw. leichte Pullis. Da würde ich sehr kurzen Prozess machen und mehrfach mit dem gleichen Schnitt arbeiten. Einen von Vogue hab ich gerade zugeschnitten. Mal schauen, wie der passt.

Püh, viele Wünsche. Wenig Zeit. Zum ersten Mal geht#s schon in den Osterferien in den Urlaub und bis dahin haben wir zwei Wochenenden schon komplett verplant. Ihc hoffe, dass ich ab Montag wenigstens wieder so fit bin, dass ich abends mal was nähen kann. Gerade ist mir nämlich schon wieder nach Sofa und Ingwer-Zitronenaufguss.

Ich hoffe, Ihr seid fitter und habt keine ganz so orbitante Wunschliste wie ich. Lasst also hören!

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