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Auch wenn ich die Heizung gerade wieder voll aufgedreht habe, weil es so usselig ist: Heute geht es los mit dem Spring Style Along. Und zaghaft hat sich der Frühling ja hier und da schon gezeigt!

Also los!

Fangen wir den Saisonwechsel mal mit einem Überblick an:

Was ist da? Was habt Ihr an Frühlings- und Sommerklamotten? Was liebt Ihr so heiß und inniglich, dass Ihr es auch in dieser Saison definitiv wieder anziehen werdet? UND: Was habt Ihr so heiß und inniglich geliebt, dass es nun recht abgenutzt ist, und ersetzt werden sollte? Warten in den nächsten Monaten große Veränderungen auf Euch, denen Ihr auch kleidungstechnisch begegnen müsst? Habt Ihr was Größeres vor und müsst dafür gekleidet sein?

Bevor wir uns beim nächsten Treffen den Begehrlichkeiten hingeben, sollten wir heute einen kritisch bis wohlwollenden Blick auf Vorhandenes und mögliche Lücken werfen und ausgehend von dem planen, was da ist. Ehre, was ist.

Was habe ich in der letzten Saison liebend gerne getragen und will das auch weiterhin tun?

Ich habe ein paar Röcke, die ich im letzten Jahr oft an hatte und auf die ich mich mittlerweile schon sehr freue (ich vermute nur, ich muss sie alle enger machen).

Ich habe einen schwarzen weiten Faltenrock aus einem sehr luftigen Mesh-Material. Im Frühling braucht der eine Leggings drunter. Ansonsten macht der von sportlich mit Sneakern uns kurzem Sweatshirt bis piekfein alles mit … ohne zu knittern.

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Mein Prachtröckchen. Das ist nur was für wirklich heiße Tage … es sei denn, ich finde endlich mal dazu passende Strumpfhosen.

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Meinen Maxima-Rock aus dunkelgrünem Jacquard. (Liegt zur Zeit auf dem Behandlungsstapel, weil der Reißer sich gelöst hat.)

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Alle Sommerjerseykleider (ob nun gekauft oder genäht). Eine Saison überleben die wohl noch.

1 noch repräsentative schwarze lange Strickjacke (aber ich fürchte, in ein paar Monaten ist sie nicht mehr gesellschaftsfähig).

1 schwarzen Badeanzug mit Glitzer, dessen Träger aber beim Rückenschwimmen nerven.

Mein neues Samtkleid (schwarz). v8825_fabricupclose

Mein 2015 doch-nicht-Weihnachtskleid (anthrazit).

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Mein Punkte-Kleid (dunkellila).

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2 T-Shirts ohne Arm und mit Wasserfallkragen (blau-weiß und lila).

Meine beiden Ascencion-Tops (blau und schwarz-weiß).

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2 hüftlange Kashmirpullis mit V-Ausschnitt (schwarz und dunkelblau-meliert).

3 taillenkurze Pullis (royalblau, rosa und koralle).

1 Wax-Print-Top (blau, weiß, rot).

Lest Ihr da auch einen Mangel an frühlingsfrischer Farbe?

Was definitiv durch ist ist: Meine einzigen beiden Hosen. Also entweder kaufe ich endlich welche (will ich eigentlich nicht) oder ich nähe endlich welche (traue ich mich irgendwie nicht). Zumindest habe ich jetzt mal einen Culottes-Schnitt kopiert (erstmal in weit rantasten, ehe ich enge Hosen nähe, dachte ich). Aber eine Culottes würde sofort neue Oberteile erfordern.

Was schon ewig fehlt: schöne T-Shirts in diversen Ärmellängen und Materialstärken. Gerade bei so Frühlings-Mischmasch-Wetter fehlt mir da oft eine Lage.

Was erfordert mein Leben?

Kleidung, in der ich mich wohlfühle: also chic ohne überkandidelt zu sein, flexibel, gut waschbar. Kreide und dieser merkwürdige Schmier von Whitebord-Stiften finden oft ihren Weg an Hosen oder Röcke. Ich brauche keine Kostüme und Blazer, ich brauche eher Strickjacken und schöne Oberteile, sowie Hosen und Röcke, die nicht jedesmal, wenn ich mich an der unverschiebbaren Tafel hochrecke, sonstwohin rutschen.

Was habe ich vor?

Wir ziehen unseren Sommerurlaub vor und sind schon über Ostern am Meer. Und dann bin ich im Mai noch mal in Frankreich und in den Sommerferien auch noch mal. (Und wehe, die wählen Marin Le Pen als Präsidentin!!!!) Sprich: Die Ein-Badeanzug-Situation wird schon im April akut. Ich brauche also dringend einen zweiten. Außerdem ist wieder Camping angesagt und ich hätte wirklich gerne endlich einen Bademantel, mit dem ich zur Dusche und zurück schlappen kann.

Da der resident engineer immer noch nicht entschieden hat, ob er seinen runden Geburtstag besonders feiert, sehe ich zur Zeit keinen Anlass für ein weiteres Anlasskleid. Alle anderen erwartbaren Parties sind mit dem Inhalt des Kleiderschranks abzuwettern.

Noch eine Lücke ist die „Übergangsjacke“.

Ich habe einen „Sommermantel“. Den liebe ich, der ist noch gut in Schuss, aber er ist noch lange nicht warm genug. Meine Wintermäntel und -jacken hingegen lassen mich schwitzen UND ich kann sie nicht mehr sehen.

Die Lösung liegt ganz unten auf dem Ufo-Stapel und ist ein royalblauer Isla Trench.

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Diese Dinge, die ich auch nähen kann, brauche ich also:

Hosen (für weite Hosen habe ich wohl Stoff da, für Skinnies bräuchte ich Stoffe mit passendem Stretch-Anteil)

Tops / T-Shirts / Blusen  (mher Auswahl für Tops und Blusen als an Jersey)

1-2 Strickjacken (die Qualität an Strick- bzw. Wollstoffen, die mir vorschwebt, ist nicht vorhanden)

Badeanzug (Badeanzugstoffe mit schönen Mustern scheinen eine Rarität zu sein)

Bademantel

Frühjahrsmantel

1-2 Pullis

 

Dinge, die ich wohl eher kaufen werden:

Leggings bzw. gemusterte Strumpfhosen

1 Paar schöne, bequeme Sandalen mit etwas Absatz

BHs

 

Soweit also meine Bestansaufnahme. Wie sieht es bei Euch aus? Was ist da? Was braucht Ihr?

 

 

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