spring_style_along

Moin und willkommen zum dritten #ssa-Termin.

Nach dem letzten beiden Planungssessions soll’s heute endlich mit der Produktion losgehen.

Habt Ihr schon zugeschnitten? Zumindest schon mal die Schnitte kopiert? Vielleicht sogar schon was genäht?

Und: Haben sich für das, was Ihr schon genäht habt, vielleicht Kombipartner aus dem Kleiderschrank ergeben?

Nicht viel Gedankenwälzerei heute also, sondern ganz Praktisches.

Hier sieht’s so aus:

1 Shirt habe ich schon genäht. Hab ich ja letzte Woche schon gezeigt. Es ließ sich fix nähen und macht was her. Der Wasserfallkragen gefällt mir sehr, die Drapierung an der Taille sitzt aber nicht wirklich super, weil die Falten genau an den Stellen auftragen, wo eh schon viel ist.

Da ich ja eine ziemlich lange Liste der zu nähenden Dinge habe, bin ich nun hin- und her gerissen: nehme ich mir noch mal Zeit, an dem Shirtschnitt rumzudoktern und entweder die Drapierung nach oben zu versetzen oder wegzulassen? Dann könnte ich den Schnitt benutzen, um noch mind. ein Shirt danach zu nähen und ein Kleid.

Oder geht’s schneller, wenn ich jetzt den back-up-Schnitt kopiere und die nächsten Shirts danach nähe?

Heute ist jedenfalls erstmal der Rock aus dem Brokat dran, den ich in diese Woche wegen der Geburtstagsfeierei nicht mal angefangen habe. Schnitt ist kopiert, aber zuschneiden muß ich noch.

Bei mehrteiligen Nähunternehmungen stelle ich mir immer mal wieder die Frage, ob es nicht geschickt wäre, industrieller zu produzieren: also erstmal alle nötigen Schnitt zu kopieren, dann alles zuzuschneiden, dann erst nähen.

Da ich z.B. die Ärmel aber meist erst zuschneide, wenn ich das Oberteil so weit fertig genäht hab, daß ich nach all den üblichen Anpassungen noch mal den Armausschnitt nachmessen kann, scheue ich vor dieser mehr seriellen Produktion zurück. Wie macht Ihr das? Und wie sind da Eure erfahrungen?

In dieser Woche habe ich außerdem auch nur sehr wenig Zeit zum Nähen und nächste Woche komme ich gar nicht dazu. Ich würde aber gerne den Rock, ein Shirt und ein Jerseykleid fertig haben, wenn ich am Donnerstagnachmittag nach Hannover fahre. Also: Nachtschichten, vermutlich.

Realistisch ist es dann nicht, zwischen dem 8.5. (Rückkehr Berlin) und dem 13.5. (Abfahrt Frankreich) den Trenchcoat zu produzieren, aber Mitte Mai brauch ich auch nicht ernsthaft anfangen einen Frühjahrsmantel zu nähen – oder?

Mit Hinblick auf die beiden anstehenden Reisen, hab ich noch mal den Kleiderschrank gesichtet. Und eine Menge Dinge gefunden, die sich kombinieren lassen.

Natürlich mein petrolfarbener Mantel und der Rock aus gleichem Stoff.

Alle dunkelblauen Shirts und Pullis, die ich besitze.

Meine dunkelblaue Hose

und die niegelnagelneuen dunkelblauen Lackschnürer.

Außerdem ein korallefarbener Strickpulli und zwei Jerseykaufkleider

und diese zwei Röcke:

ssa_zweiröcke

Der obere ist Anémone von Deer & Doe. Der andere ist vintage. Ende 80er Flattercrinkle. Aber: das Muster erinnert total an diese Mosaikpronts, die Dolce & Gabbana in den letzten Jahren hatten und die, so die Trendvorschau des Fashion for Designers-Designteams, auch diesen Sommer „in“ sind. Wie sacht Omma immer: „Nix wegschmeißen. Kommt alles wieder.“

Und nun seid Ihr dran: Wie ist der Stand der Dinge? Näht Ihr schon? Plant Ihr noch? Ärgert Ihr euch mit Schnittanpassungen oder gar Probeteilen rum? Können wir irgendwo beratend eingreifen?