Hach.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Der Ball hat mir ja schon einige schlaflose Nächte bereitet. Die letzte davon würde ich jeder Zeit wiederholen. Und wenn ich mal das Steh- bzw. Sitzvermögen der meisten Gäste als Maß nehme – um halb vier hab ich das letzte Dutzend rausgeschmissen – dann ging es denen ähnlich.

Jedes Fest ist überhaupt nur so toll, wie seine Gäste und die Gäste des Dressmakers‘ Ball waren ganz besondere. Ich war noch während meiner eigentlich sorgsam ausgearbeiteten Eröffnungsansprache (ähem, das üben wir noch mal), total geflashed von der unglaublichen Vielfalt der Kleider und Outfits. Die Damen alle in selbstgemachter Robe – so viele, so unterschiedliche Interpretationen von Glamour und alle auf ihre je eigene Art bezaubernd. Einfach wundervoll! Die Herren waren aber nicht weniger individuell: vom klassischem Smoking über Kilt bis zum selbstgenähten hellen Anzug mit Jacquard-Weste alles dabei.

Ganz großes Kino.

Ein bißchen war es wie auf meiner Hochzeit: vieles ist an diesem Abend an mir vorbei gerauscht und ich bin froh um die Fotos (Danke, Philip! Danke, Carsten!), denn die haben mich gestern und heute noch Vieles im Nachhinein erleben lassen. Es liegt in der Natur der Sache, daß so ein Fest vergänglich ist, aber ich hatte immer wieder im Laufe des Abends das Gefühl, den Augenblick festhalten zu wollen.

Es war toll, wieder mal Menschen tatsächlich kennen zu lernen, die man bis dahin nur vom Blog- oder Kommentarelesen kannte. Und wie schon bei der anNÄHerung stellte ich fest, daß der Blogeindruck nicht trügt, der Mensch in Realität aber immer noch spannender ist.

Vielleicht ist die Gastgeberinnen-Perspektive auch nicht die richtige, um den Abend zu beschreiben, denn frau ist  in so einem gespaltenen Bewußtsein: immer mit einem Auge dabei zu schauen, ob auch alles läuft. So richtig eintauchen konnte ich nur in einigen Momenten. Je später der Abend, desto entspannter die Gastgeberin, würde ich sagen.

Aber es lief alles. Ist jedenfalls mein Eindruck gewesen. Die Gäste waren am Anfang ähnlich aufgeregt wie ich. Trotzdem fremdelte niemand lange. Ein bißchen mehr hätte getanzt werden können, aber dazu waren die Gespräche zu spannend.

Das Stoffstreicheln auch. Die böse, böse Nähszene hatte ihre Schatzkammern weit geöffnet und so Schätzchen dabei wie Triple Organza, Glasspitze, Seidenprints … noch mal hach … Mit Frauen, die man nur über ihren blog kannte, vor einem Berg  Stoffe stehen und aus dem Stand Kleiderideen spinnen … es gibt fast nichts Besseres.

Auch der ausgestellten Bernina-Fuhrpark ließ die NähNerd-Herzen höher schlagen. Und die Beratung war ausführlich. Der Fotograf der Lokalzeitung fragte angesichts der „Hochleistungsnäh- und Stickcomputer“( ich darf das so sagen, oder?) leicht verunsichert: „Und das sind Nähmaschinen?“. Äh, ja!

Danke Bernina! Danke Nähszene! Ohne Ihre Unterstützung wäre mir der Ball sehr teuer gekommen.

Danke auch an Jenny, Laura und Ella, die mich beim Dekorieren und an der Abendkasse tatkräftig unterstützt haben! Das hat meinen Tag um Einiges leichter gemacht.

Aber jetzt genug Worte, ich weiß, Ihr wollt Bilder sehen.

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Ruhe vor dem "Sturm!"

Ruhe vor dem „Sturm!“

 

Die ersten Gäste sind da!

Die ersten Gäste sind da!

 

Stoffzwillinge!

Stoffzwillinge!

 

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BERNINA Präsentation

BERNINA Präsentation

 

BERNINA - Vorstellung der Maschinen

BERNINA – Vorstellung der Maschine

 

BERNINA 580 bei der Arbeit

BERNINA 580 bei der Arbeit

 

Stoffauswahl der Nähszene

Stoffauswahl der Nähszene

 

Seide von der Nähszene

Seide von der Nähszene

 

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BERNINA 580 - fast fertig mit der Arbeit!

BERNINA 580 – fast fertig mit der Arbeit!

(Photos: mehrheitlich Philip Bechtle; ergänzend: Carsten Blind)

(Aside: Mehr Berninas bei der Arbeit findet Ihr auf dem BERNINA-blog.)

Wie Ihr seht: Ein sehr schöner, sehr besonderer Abend.

Wer bei einer Wiederholung dabei sein möchte, schreibt mir bitte eine email an: dressmakersball@gmail.com.

Und nun dürft Ihr gerne Eure Balleindrücke hier verlinken. Ich bin gespannt auf Eure Reaktionen!