Auch wenn draußen Schnee liegt: aus dem einen oder anderen Schaufenster lacht der Frühling schon. Höchste Zeit also, mir Gedanken zu machen, was ich im Frühling und Sommer tragen möchte. Denn das will ja erst noch genäht werden.
Da ich schon bei den Kaufklamotten immer einen Hang zu unkombinierbaren Solitären hatte, hielt ich es für sinnvoll, mir dieses Jahr grundlegende Gedanken darüber zu machen, was ich anziehen will, damit auch mal ein paar Kombinationen im Schrank hängen, die ich ohne Kopfzerbrechen greifen kann.
Auftritt: die gesammelten Modemagazine der letzten drei bis vier Jahre.
Schritt eins: alles rausreißen, was mir gefällt. (Ja, Ladies, ich hab’s rausgerissen, denn echt jetzt mal: zum Rumstehen und Verstauben waren die Dinger zu teuer und ich wollte meine geeselohrten Seiten alle vor mir auf dem Tisch.)
Schritt zwei: Kategorien bilden. Was liegt warum auf dem Tisch und was gehört noch dazu?
Und das ist das Ergebnis:
Ich mag die momentan rollende Retrowelle, denn: ich liebe rosig, puderige Farben, ich liebe Lady-Style und ich finde, mein Leben kann mal wieder etwas Glamour gebrauchen.
Daraus ergibt sich:
Die Farbpalette:
Helles Khaki als neutrale Basis und dazu Rosa-, Rot- und Aquatöne. (Die letzten drei sind eh schon im Kleiderschrank vertreten und werden nur ausgebaut.)
Gerade im Sommer ertappe ich mich dabei, immer wieder auf die Klassiker zurück zu kommen, was die Muster angeht: Streifen und Tupfen. Ganz grandios finde ich aber auch die Kombination von Blumigem und Streifen.
Also: Blumen und Animalprint als Akzente, hie und da.
Und Retro und Lady geht eigentlich nicht ohne Schleifen, nicht? Ginger würde Schleife tragen. In jedem Fall.
Obwohl: Gerade finde ich das Spiel mit Textur und Durchsichtigkeit viel spannender als plakative Muster.
Formen, an denen es kein Vorbeikommen gibt bei mir:
Der V-Ausschnitt. Und die weite Hose. Bevorzugt aus Leinen.
Oder doch mal so ne schmale 3/4 Hose probieren? Aber wirklich schmal wird sie bei mir ja eh nicht. Hm …
Auf der haben-muß-Liste in jedem Fall:
ein enges, Joan Holloway gewidmetes Kleid (aus einem Stoff mit nem hohen Stretchanteil)
und ein easy-peasy Kleidchen für jeden Tag:
Dazu den einen oder anderen knielangen, etwas weiteren Rock (Kopfnicken in Richtung 50s) und diverse schnuckelige Oberteile in allen Tönen, zu denen eine Pfingstrose fähig ist.
Nächster Schritt? Schnitte ausfindig machen.
Und was zieht ihr diesen Sommer an?











