Vorbeikommen!

Wissen, was sonst nur die Insider wissen? Nämlich welche Stoffe im Herbst/Winter 16 /17 aktuell sein werden? Dann nutzt die tolle Einladung aus, die Fashion-for-Designers.de ausgesprochen hat und seid bei einer der nächsten Stoffmessen in München oder Paris dabei. Also hier klicken http://blog.fashion-for-designers.de/schauen-sie-vorbei und dann zurückkommen und meinen aktuellen blog-post lesen.

Channel this: The King of Cool

Ich dachte, wir bräuchten vielleicht etwas Abkühlung, darum einen extrem coolen Stylepaten für diesen Monat:

Steve McQueen!  — Yeah, baby.

 

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Seitdem ich mit vierzehn oder so mal sehr spät freitags abends in Bullitt reingezappt bin, bin ich ein Steve McQueen Fangirl. I mean, what’s not to like? Ein Kerl, der in einem maßgeschneiderten dreiteiligen Anzug genauso lässig und unbeeindruckt von der eigenen Klamotte daher kommt, wie in einer schlammverspritzten Jeans und durchgeschwitztem T-Shirt? Der den Eindruck erweckt, es wäre eigentlich vollkommen egal, was er trüge, er würde jedem Kleidungsstück seine Persönlichkeit aufdrücken. Cooler geht’s nicht, finde ich.

 

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Abseits des Sets scheint Steve McQueens Garderobe aus den Klassikern amerikanischer Casual-Klamotten bestanden zu haben: Jeans, Chino, T-Shirts, Polohemden, Buttondown, Sweatshirts, Harrington Jacket, Desert Boots, Canvas Shoes. Reduzierte Palette. Alles immer körperbetont. Müßte hinzukriegen sein – aber hier macht wohl eher die innere Haltung den Style als umgekehrt.

 

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Die wichtigsten Accessoires: Die richtige Sonnebrille, coole Karre oder cooles Bike.

 

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So. Unser gemeinsames Date mit Steve McQueen ist am 31.07.2015. Ich bin wie immer sehr gespannt.

Für alle Roisin Murphy-Fans: Dran bleiben. Nächsten Monat gibt es eine Musik-Challenge. 😉

 

MeMadeMittwoch: J’arrive!

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Buchstäblich direkt von der Maschine an die Frau. Ich bin am Produktivsten, wenn ich mir ein Nähprojekt vornehmen und in einem Stück durchziehen kann – na gut, 5 Studen Schlaf zwischendurch sind auch nicht übel. 😉

 

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Lange bin ich bei Fashion for Designers um diesen Stoff rumgeschlichen. Viscose-Crèpe. Genau mein Beuteschema. Mir gefiel das Muster, aber er liegt eher am Rande meines Farbspektrum. Was man schon daran merkt, daß ich das Kleid mit einem Garn genäht hab, das Susi von Alle Wünsche werden wahr mir beim letzten Nähkränzchen geliehen hatte und das ich prompt vergaß, da zu lassen. (Sorry Susi, ich bringt beim nächsten Mal eine neue Rolle mit.) Schließlich hab ich mir aber doch ein Herz gefaßt. Mit ein bißchen Sommerbräune, denke ich mir, wird es schon gehen.

 

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Und dann gibt es ja so Stoffe, die wollen einfach nicht ruhig in der Ecke liegen bleiben und bescheiden darauf warten, daß sie verarbeitet werden. Der hier schrie die letzten Tage am lautesten: SOMMERKLEID.

Okay, also Sommerkleid. Schnitt war schnell gefunden. Ein Vintage-Schnitt von 1967. Wie Immi schon auf Twitter vorhergesagt hatte: Sehr tailliert. Was mir gut gefällt. Ich mag den leichten V-Ausschnitt am Rücken. Ich mag die schrägen Taillenabnäher. Ich mag eigentlich alles an diesem Kleid. (Okay, ja: ich mag nicht, daß meine Beine darin noch käsiger aussehen, aber: Summer is coming.)

Geändert habe ich wenig. In der Taille zwei Zentimeter zugegeben. Unter den Armen drei Zentimeter weggenommen. Bevor ich den Schnitt ein zweites Mal verwenden, werde ich da direkt am Schnitt noch was ändern, denn die über der Brust kann noch Weite raus.

 

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Wie beim Abi-Ball-Kleid hatte ich auch hier schon beim Anblick des kopierten Schnittmusters ein wohliges Gefühl. Nur wollte das Nähen diesmal nicht ganz so unproblematisch laufen. Heute Nacht um eins wollte ich nach Einnähen der Belegen das Kleid wenden, nur um festzustellen, daß das mit geschlossener Rückennaht nicht geht. Im Prinzip weiß ich das. Vermutlich weil war das die Retourkutsche, weil ich so schnäubisch war, Belege statt Schrägstreifen zu wollen.

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Anyway: Es ist fertig. Es ist herrlich leicht und luftig. Und ich habe das dringende Bedürfnis, mir eine Bastclutch kaufen zu gehen und dann am Hafen in Honfleur eine riesige Meeresfrüchteplatte zu verspeisen. In dem Sinne: J’arrive!

 

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Noch mehr selbstgemachte Sommerkleidung sieht eine heute wieder beim MeMadeMittwoch.

Channel this: Königin Maxima

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Moin. So, da ist er endlich. Mein Channel this-Beitrag für Juni. Scusi, aber die Technik und ich wir wollten nicht zusammen.

Mein Donnerstagabend ging fast komplett für die Auseinandersetzung mit technischen Problemen drauf. Dabei wollte ich endlich den Rock fertig nähen, den ich mir für diese Challenge ausgesucht hatte und noch ein paar schöne Fotos machen. So wurde es 1 Uhr Freitagmorgen, bis der Rock fertig war. Da war’s mir zu früh für Fotos und einloggen konnte ich mich auf mein blog auch immer noch nicht.

 

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Fotos habe ich heute huschhusch auf der Arbeit gemacht. Weil ich eh gerade den Fotoapperat für diverse andere Dinge im Anschlag hatte. So sind zwar wenig royale Bilder entstanden, aber Ihr könnt mal linsen, wie’s bei Fashion for Designers im show-room aussieht.

Nun aber zum Outfit.

Ich mag Maximas Vorliebe für körperbetonte Kleidung, glänzende und / oder gemusterte Stoffe, Bleistiftröcke, die am Knie enden und großen Schmuck.

 

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Die Kette kennt Ihr schon von Captain Jack. Es ist die größte, die ich besitze. Und die Farbe der Muschel paßt genau zu meinen momentanen Lieblingsschuhe. Für Maxima hätten es wohl Heels mit eher schlankem Absatz und spitzer Kappe sein müssen. Aber die sind mir für einen ganzen Tag zu unbequem. Ganz im Gegensatz zu den wirklich himmlischen Espandrilles mit Keilabsatz.

Der Rock ist, wie gesagt, gerade fertig geworden. Ich zeig ihn noch mal ausfühlich, vor allem von innen. Den Stoff wollte ich ja schon im Rahmen des Spring Style-Alongs verarbeitet haben … jetzt ist er’s endlich und ich bin sehr zufrieden.

 

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Dazu sollte es eine Bluse auf pflaumenfarbener Seide geben. Die wäre standesgemäßer gewesen, aber ich habe sie komplett in den Sand gesetzt. Also mußte heute eins meiner wardrobe workhorses dran: ein kleiner schwarzer Pullover. So gewandet fühlte ich mich sehr gut gekleidet. Der Reißer vorne am Rock ist übrigens ein 2Wege-Reißer (aus Verl). Ich kann mir also einen variablen Schlitz in den Rock machen. Royal züchtig hab ich ihn auf den Fotos geschlossen.

Meine schwarzen Hüte sind alles Winterdinger und von den Sommerhüten paßte farblich keiner, also muss meine Königin unbehütet ausgehen.

Nun bin ich gespannt, wer von Euch sich für ein Outfit mit Hut entschieden hat.

Ich laß die Verlinkung mal bis Sonntag auf. Soo viele Maxima-Kleider, wie aus der Knipp schon genäht wurden … vielleicht mag ja noch jemand spontan einsteigen.