Hereinspaziert.

Treten Sie ein. Lassen Sie sich nicht erschrecken. Hier herrscht kreatives Chaos und das soll so. Process is messy. Und einfach hinreißend. Muttersein ist messy. Und hinreißend. Sachen machen ist ... richtig: messy. Und absolut entzückend. Stecken Sie sich an.

NIX FÜR LEMMINGE – Märchen – Entwürfe

Die vielen Worte hab ich ja die Woche schon gemacht. Deshalb jetzt ohne großes Tamtam drei Varianten für meine böse Königin – sagt mir mal bitte, wie welcher Entwurf auf Euch wirkt.

Hier Variante 1:

Das ist der Stoff fürs Kleid:

nfl4_stoff

Und das wäre das Kleid dazu:

nfl4_kleid_mit_karreeausschnitt1

Dazu aus schwarzem Nappaleder mit schuppenartig angeordneten Stoffstücken auf den Schultern:

nfl4_lederweste_schuppenschultern

 

Die Kurzarmvariante.

Und wenn mir nicht ganz so nach offenherzig ist, oder schlicht kalt, diese Bluse aus einem transparenten Stoff dazu:

nfl4_transparente_bluse

So daß im Wesentlichen diese Silhouette entsteht:

nfl4_mood1

Variante 2:

Die Lederweste als langarmige Jacke :

nfl4_lederjacke

Und darunter dieses Kleid:

nfl4_kleid_mit_3eckigem_ausschnitt

Wobei die gelden Paspeln bitte als gold gedacht werden. Keine BVB-Homage intendiert. Ich hatte nur gerade kein Gold zur Hand. Ich hätte gerne was Metallisches. Vielleicht Reißverschlüsse? Und einen weichen Wollstoff.

Variante 3:

nfl4_bluse_weste_rock

“Ledermieder” mit transparenter Bluse und einem Rock, bei dem der transparente Stoff mit Spitze überlegt ist, so daß man meinen könnte, es sei etwas zu sehen. Spitze in einem stark geometrischen Muster.

So, und nun zu Euch: Für welche sagenhaften Gewänder habt Ihr Euch entschieden? Oooooooooh, ich bin sooooooo neugierig. Diesmal noch seeeeeeehr viel mehr als sonst.

PowerPoint und Brüste – Die böse Königin greift an

Ich seh sie vor mir stehen – meine böse Königin – seh sie ihre langen Lederhandschuhe überziehen und mich abschätzig mustern und ich denke: “Damn, girl, you’re in deep shit now.” Wie bin ich da nur reingestolpert und wie komme ich aus der Nummer wieder raus?

Will ich da tatsächlich wieder raus? Eigentlich: NEIN! Eigentlich reizt mich die Auseinandersetzung mit dieser Antithese meiner Selbst viel zu sehr. Eigentlich hab ich bloß Angst. Bedenken. Skrupel.

Wovor eigentlich? Es geht hier doch nur um den Entwurf einer oder mehrerer Kleidungsstücke. Es geht doch bei der gesamten Veranstaltung NIX FÜR LEMMINGE darum, aus der eigenen Komfortzone rauszukommen. Bis jetzt war die Herausforderung technischer und organisatorischer Art (äh, das bleibt sie auch). In diesem Fall hast Du Dich nun mal entschieden auch inhaltlich ins Grenzland zu gehen. Wenn Dich das reizt, wird schon was dran sein.

Hm.

Okay. Je mehr ich also über den Kleidungsstil meiner fiktiven bösen Märchenkönigin nachdenken (Ihr merkt, ich versuche, sie so weit wie möglich von mir weg zu schieben), desto überzeugter bin ich, daß sie einerseits Kleidungsstücke trägt, die ihren Anspruch auf Macht, auf Dominanz, auf Aufmerksamkeit unterstreichen. Andererseits stellt sie aber auch deutlich ihre Weiblichkeit, ihren Sex-Appeal, ihre Erotik, ihre Sexualität, eine bestimmte Lesart des weiblichen Körpers, ihre körperlichen Reize aus – wenn ihr das einen Vorteil verschafft.

Genau: Was denn jetzt?

Sobald ich versuche in Worte zu fassen, was ich denn wohl meine, geht der Debattierclub in meinem Kopf los.

1.) Was auch immer als Entwurf am Ende rauskommt, es soll ja in meinem Alltag tragbar sein. Ich und sexy – das geht in meinem Selbstbild vorn und hinten nicht zusammen. Ich komme mir nicht mal in meinem roten Galaxy-Dress oder dem kleinen grauen SEXY vor. Natürlich reizt es deshalb besonders. Aber wenn ich mit 42 meine Art von sexy noch nicht gefunden habe – dann wird das jetzt wohl auch nix mehr. Und lächerlich möchte ich eben auch nicht aussehen.

2.) Und überhaupt: Du kriegst Plaque bei Frauen wie Cersei Lannister. Oder der Ex-Kollegin, die mit Kleinmädchen-Stimme und der permanent angedeuteten Verfügbarkeit (beinahe hätte ich Fickbarkeit geschrieben) jede Hauptrolle bekam – obwohl sie definitiv nicht die talentierteste unter den Kolleginnen im Schauspiel war. Sind das nicht Strategien aus anderen Jahrhunderten? Du willst doch, daß die Kerle auf Deine Powerpoint gucken und nicht auf Deine Brüste. Genau! Mädels, die was in der Birne haben, ziehen was an. Fertig.

Oder? Oder was? Jaa, klar. Vor der bösen Königin würden sie auf die Knie sinken und beides für absolut göttlich halten – die performance und die Titten. Die böse Königin würde aber auch nie mit Verfügbarkeit arbeiten, sondern immer mit Unerreichbarkeit.

Hm, das wäre doch schon mal eine Begrifflichkeit mit der man sexy und erotisch vielleicht auseinander klamüsiert bekäme – right? Also sexy ist: What you see is what you are about to get. Und wer YOU ist, ist erstmal egal. Erotisch ist in your heeeeaaad, in your heeeaad – mindfick. Alles nur Andeutung und dafür sich wund laufendes Kopfkino beim Gegenüber. Einem sehr speziellen Gegenüber.

Na? Klingt schon besser, oder?

Paßt nur immer noch nicht zu mir. Oder fehlt mir die Traute? Und die Übung? Denn die Klamotte allein macht es nun mal nicht.

Nicht mal der Power- Aspekt im Power Dressing funktioniert dauerhaft ohne die entsprechende Haltung drunter.

3.) Wenn man sich aber mal die Anzugschnitte bei den Kerlen anguckt, dann werden die in den letzten Jahren immer körperbetonter. Man vergleiche die weitgeschnittenen, schultergepolsterten Anzüge, die Bill Clinton in seiner ersten Amtszeit trug mit der schmalen Silhouette der Anzüge des jetztigen US-Präsidenten. Konnte man in den ersteren achon mal ein paar streßdonutbedingte Mehrkilos unterbringen, schreit die gegenwärtige schmale Form: ich bin durchtrainiert, ich bin fit, ich bin attraktiv und leistungsfähig. Wenn die Kerle das jetzt also auch als Waffe einsetzen, warum rauscht es dann so bigott im Blätterwald, wenn die Kanzlerin in Abendrobe mal Decolltée zeigt?

4.) Siehe oben: genau deshalb ist das ja bei Dir, Gerull, ein absurdes Unterfangen. Schmale Linie? Ähem. Gegenfrage an Dich, mein inneres Meckerstimmchen: Willst Du mir sagen, erotische Wirkung korrelliere 1 : 1 mit dem BMI?

Und so geht das schon seit Tagen.

Meine Gedanken fahren schon Karussel, wenn ich alleine über das Konzept Power Dressing nachdenke. Auf der Ebene von: ist ein Kostüm macht das herrlich Ideen auf. Bei der Übersetzung: was kann das denn für mich, in meinen momentanen beruflichen Umfeld bedeuten? wird es schon ausgesprochen schwierig. Nicht, daß ich mir die Uniformität eines großen grauen Unternehmens wünschte. Aber bei jedem eher repräsentativen Termin frage ich mich wieder, wie ich jetzt: ich = weiß, wovon sie redet; ich = ich bin aber kein Sozialfuzzi, sondern ne Kreative und ich = Repräsentantin meines einstmals proletarischen Wohlfahrtsvereins zusammen kriege. Und der Teil, wo ich vorne stehe und was zu sagen habe, ist da eher der einfache. Die Klamottenfrage stellt sich viel mehr, wenn es eine Massenveranstaltung ist, und ich da eine unter sehr vielen bin, aber doch eben eine gewisse Klasse signalisieren will. Ohne dabei auf den corporate suit zurückzugreifen.

Ich habe ja gar nicht die Ambition, da die große Odalisque abzugeben. Obwohl einen die Grandes horizontales schon mal darüber nachdenken lassen könnten, ob wir uns nicht, um auch ja nicht als “Weibchen” zu gelten, einiger wirkungsvoller Waffen berauben (lassen).

Wenn man am Theater sozialisiert ist, ist einem sowieso irgendwann klar, daß es fast nichts gibt, was so sexy ist, wie verdammt gut miteinander zu arbeiten. Klar, man weiß dann auch, daß nichts so sehr abturnt, wie eben zusammen arbeiten zu müssen mit jeder Menge negativer Energie. Aber ich halte es ja für einen Mythos, daß das Berufsleben ohne jegliches Knistern auskommt.

Es stellt sichmir mitthin die Frage, wie weit das Knistern beherrschbar ist. Also von Jederfrau beherrschbar ist, nicht nur von der schwarzen Königin. Und wenn frau das Knistern beherrscht, sind die Klamotten vermutlich vollkommen zweitrangig, right?

 

 

Für einen Moment ganz da

Was macht der gemeine Ruhrgebiets-Mensch am Wochenende? Genau! Er /sie / es verbringt die freie Zeit im Schrebergarten oder aufm Campingplatz. Bevorzugt am Fluß der Flüsse – der namensgebenden Ruhr natürlich.

So geschehen am vergangenen Wochenende und am vorvorigen Wochenende. Da hatten wir sogar schönes Wetter, dafür keine Kamera mit. Diesmal war’s stürmisch und nass, dafür wurde aber der Kletterwald in Schwerte und der Schwerter Wald an sich erkundet. – Zum Schlafen sind wir  lieber ins heimische Bett gefahren. Also ich. Der Mann mußte zelten und auf einen Sack Flöhe, äh Jugendlicher aufpassen. Der kleine Mann wäre auch lieber da geblieben, wurde aber von Muttern aus Angst vor einer weiteren fiesen Erkältung nach Haus verschleppt.

Dafür hat er mehrere Monturen durchgematscht, vergeblich nach Dolf Mohr, dem Schwerter Robin Hood gesucht und mit den Großen Werwölfe, Räuber und Gendarm und Mord in der Disko gespielt. Äh, ja. Fragt nicht. So grün, also, ist das Revier. Wenn man an den richtigen Stellen guckt. Und keine Diskussionen, jetzt. Wir sind vielleicht am Rand, aber im Herzen mittendrin. ;-)

thesky

Blauer Himmel, eher selten dieses Wochenende.

pure

Selfies im Liegen? Naja. Ich wollte nur mal die neue Haarfarbe zeigen.

kletterwald

Kletterwald am Freischütz in Schwerte. Für Einsteiger zu empfehlen. Auch preislich in Ordnung. Und nebenan gleich schöne Gastronomie.

hoehe

Hier fehlen eigentlich die Hauptakteure: durch das unebene Gelände ziehen sich jede Menge Bike-Spuren. So was kann man natürlich auch laufen. Besonders wenn man 4 ist.

verkehrtewelt

Verkehrte Welt.

ganznahdran

Im Detail.

staemme

 

skulptur

Skulpturaler Verfall.

lichtundschatten

Licht und Schatten. Nichts photographiere ich im Wald lieber.

derweg

ruhrregen

Meine persönliche Waterfront. Zehn Meter Ruhrufer direkt vorm Wohnwagen. (Äh, na gut: Der Wohnwagen gehört Schwiegervattern und der zahlt auch die Pacht. Trotzdem: MEINS.)

abendessen

Nach so viel Frischluft hat keiner mehr Lust zu kochen. Wie gut, daß es 3-Minuten Gnocchi gibt.

Lehre des Wochenendes?

Die meiste Zeit an diesem Wochenende habe ich wohl damit verbracht, ungeduldig auf den Moment zu warten, in dem ich endlich in Ruhe schreiben konnte. Was angesichts der Wochenendplanung schon ein stupider Wunsch war. Als ich dann allein im Wohnwagen saß, war es so viel schöner, dem Regen und Wind zuzuhören. Genauso schön wie es war mit dem kleinen Menschen durch den Wald zu streifen, eklig neonorange farbenen Nacktschnecken zu zählen, Tierspuren zu suchen und Eichelweitwurf zu üben.

Tatsächlich da zu sein, wo mensch gerade ist? In der Natur (und sei sie so domestiziert wir hier herum) gelingt mir das sehr viel leichter.

It’s a love song – Kinderbücher

Das Wetter war gestern Nachmittag nicht prickelnd. Also blieben wir drin. Aber nach 45 min Charlotte-Katze spielen (was so geht: der Sohn ist die übertolle Charlotte-Katze und ich bin der Jubelaugust: Charlottes Schwimmtrainer, Charlottes neuer Erzieher in der Tier-KiTa, und muß immer sagen: Oh, wie süß. Und: Charlotte soll gewinnen. Und: Charlotte ist Weltmeister.) hatte ich keine Lust mehr. Because: hey, ich kann improvisieren. Du mußt mir keinen Text reinsagen … Zum Glück konnte ich es auf Buch lesen hinbiegen.

Hatte ich gesagt, daß der Plan, eine Bücherratte zu erziehen, bis jetzt ganz wunderbar aufgeht?  Er marschierte auch heute morgen wieder mit seinem Atlas in die KiTa. Und er sitzt auch gerne in der Kuschelecke, hat fünf Bücher aufgeschlagen um sich rum, guckt hier und guckt da und hört dabei noch ein Hörspiel. Ich möchte ja zu gerne wissen, welche Erzählungen sich da in seinem Kopf zusammenbinden. ;-)

Mit anderen Worten: das Kind mag Bücher schon fast so gerne wie Mama und Papa.

Aktuell hat er Linnea im Garten des Malers ausgegraben. Das hab ich schon ewig hier rumstehen: also aus Vorkind-Zeiten, weil ich auch da schon ein Faible für schöne Kinderbücher hatte . Eigentlich ist er für das Buch noch nicht alt genug, aber da es um ein Mädchen geht, das nach Paris fährt und Paris ihn offensichtlich nachhaltig beeindruckt hat, haben wir es heute ganz gelesen.

Da ich immer auf der Suche nach schönen Bilderbüchern bin – und ich finde die meisten deutschen Kinderbilderbücher – also, die, die unsere Stadtteilbibliothek hat und die, die die Buchhandlungen im näheren Umfeld so vorrätig haben, visuell meist nicht sehr originell -  dachte ich, ich teile heute mal eine Liste der Bücher, die uns in den letzten Jahren  gut gefallen haben und von Monsieur häufig angeguckt werden.

Seit diesem Frühjahr stellt Sohnemann immer häufiger Fragen nach einzelnen Ländern und Orten und wo die sind. Also haben wir im April diesen Atlas angeschafft, in den er mindestens einmal die Woche die Nase steckt und in dessen detailverliebten Illustrationen auch ein Erwachsener sich gut verlieren kann:

Aleksandra Mizielinska / Daniel Mizielinski: Alle Welt. Das Landkartenbuch. Moritz Verlag

Auf dem Höhepunkt der Eulenbegeisterung des Sohnes zum Geburtstag geschenkt, durfte lange Zeit die Seite mit dem knorrigen Hirschhornkäfer nicht vorgelesen werden, aber mittlerweile ist der eine Figur, die wir alle immer mal wieder zitieren.

Paul Friester / Philippe Goossens: Heule Eule. Nord-Süd-Verlag

Peggy Rathmann: Gute Nacht, Gorilla. Moritz Verlag

Wir haben es allerdings auf Englisch, weil sich der Sohn im englisch-sprachigen Teil von Dussmann ins Buch verknallt hatte und es nicht mehr hergab. Nach Erwerb des Buchs ging wochenlang nur das zum Vorlesen abends und die waltoneske Gute-Nacht-Sagen-Szene wird  immer mal wieder im Bett nachgespielt.

Eva Bunting / Nancy Carpenter: Der kleine Bär und sein kleines Boot. Gerstenberg

Wir paddeln und auf einer etwas zu lang geratenen Paddeltour mußten wir noch Beschäftigungsfutter und ein neues Buch nachkaufen. Es war dieses. Es fängt wunderbar die Leichtigkeit des Lebens auf dem Wasser ein und erzählt vom Größerwerden. “There’s nothing like messing about in boats.” – Aber das ist aus

Kenneth Grahame / Robert Ingpen: Der Wind in den Weiden. Knesebeck

Dafür ist der kleine Mann noch zu klein, aber ich freue mich jetzt schon drauf, das irgendwann vorzulesen. Bessere Sommerlektüre oder Sommervorfreudelektüre gibt es gar nicht.

Magali Bonniol: In der Nacht. Orell Füssli

Wunderbare Geschichte über einen mutigen Stoffhasen, der sich auf nächtlichen Abenteuern mit einer Füchsin anfreundet. Habe ich voriges Jahr im Buchladen des Kulturzentrums Halle Saint Pierre in Paris gekauft, nachdem ich genug Stoff zusammengerafft hatte und auf meine Männer wartete. Buchladen und Kulturzentrum sind einen Stopp wert, zumal man da günstiger Kaffee trinkt, als 200 m weiter die Straße rauf. Allerdings dann ohne Blick auf Sacré-Coeur.

Neil Gaiman / Dave McKean: Wölfe in den Wänden. Carlsen

Ich bin ja immer unglaublich stolz auf unsere Stadtteilbibliothek, wenn ich Sachen aus den Regalen ziehe, die ich da nicht erwarten würde. Dieses ist einer der happy griffs. Herrlich durchgeknallte Geschichte über eine Familie, die sich mit einem gefräßigen Pack Wölfe auseinandersetzten muß, welches sich in ihrem Haus einnistet. Absolut genial visuell umgesetzt. Monsieur findet zwar Wölfe gerade spannend, aber im Gegensatz zu Amorak, das er sich selbst schon mehrfach aus der Bib mitgenommen hat, muß ich hier immer noch auf Seite 2 aufhören mit dem Lesen. Macht nix. Lese ich es halt selbst noch mal.

Lauren Child: Nein! Ich bin nicht müde und ich gehe nicht schlafen. Carlsen

Ein frühes Buch aus der Charlie und Lola Reihe und eins der besten. Die scrapbook-Ästhetik finde ich hier noch richtig cool. In späteren Büchern wirkt es irgendwie gewollt. Die Geschichte und die Figuren sind in jedem Fall klasse und es macht einfach verdammt viel Spaß vorzulesen. Was dann natürlich dazu führt, daß man es nie wieder anders als genau so vorlesen darf. NEEEEEEIIIIIIIN!

Ateliers Hafenstraße 64:  365 mal Vorlesen: Geschichten und Gedichte für ein ganzes Jahr. Carlsen

Schöner anzusehen als zu lesen. Sehr kurze Texte und manchen Geschichten fehlt ein Ende, trotzdem seit Weihnachten beständig im Einsatz (so gut wie nie chronologisch). So sehr, daß eine Menge Sätze sich schon zu geflügelten Worten in unserem Haushalt entwickelt haben.

Lieve Baeten: Die neugierige kleine Hexe. Oetinger

Das war das erste Kleine Hexen Buch, das wir aus der Bib mitgenommen haben und wir haben bestimmt so viel Zeit damit verbracht, die Bilder anzuschauen, wie wir gelesen haben. Mittlerweile haben wir alle vor Ort verfügbaren Bücher mehrfach gelesen. Immer noch schnuffig.

Und das soll für heute erstmal reichen.

Welche Kinderbücher werden bei Euch heiß geliebt? Und: welche lassen euch die Fußnägel hochklappen?